Bild 1: Origami Kraniche am Children Peace Monument
Bild 2: Hiroshima Castle
Bild 3: Atomic Bomb Dome
Da wir am Abend schon wieder eine Station weiter fahren werden, mussten wir versuchen alles so gut wie möglich am Morgen uns anzuschauen in Hiroshima. Hiroshima hätte natürlich noch viel mehr zu bieten gehabt aber wir mussten es halt beschränken.
Am Morgen checkten wir zuerst aus und konnten unser Gepäck in der Rezeption lassen.
Danach fuhren wir zuerst zum Bahnhof und kauften unsere Ticket nach Fukuoka, bzw. Hakata.
Danach gingen wir als aller erstes zum Hiroshima Castle.
Das Castle selber war nach der Atombombe auf Hiroshima komplett zerstört gewesen, demnach neu sind noch einige Gebäude. Die Brücke ist zum beispiel an die 20 Jahre alt, genauso wie einige Teile der Aussengebäude. Das Castle selber wurde in den 50er Jahre bereits wieder aufgebaut. Ebenfalls gibt es zwei Bäume, die die Atombombe überlebt haben und noch immer in dem kleinen Park stehen. Das Castle selber konnte man für einen kleinen Eintrittspreis auch betreten.
Für diesen kleinen Preis wurde uns eine recht grosse Ausstellung geliefert. Man sah wieso das Castle aufgebaut worden war und andere Informationen zu den Menschen zu dieser Zeit-Epoche.
Nach diesem lehrreichen Abstecher gingen wir weiter zum Atomic Bomb Dome. Dieser Dome sieht noch immer so aus, wie am Tag an dem die Bombe eingeschlagen hat und steht heute noch immer so dar als Zeichen des Friedens. Angrenzend an den Dome findet sich der Peace Park, in dem es viele weitere Statuen und Andenken an die Opfer gibt.
Das eindrücklichste fand ich das „Children's Peace Monument“ Das Monument steht für all die Kinder die durch die Atombombe und ihre Folgen ihr Leben verloren haben.
Auslöser war ein junges Mädchen, dass als Spätfolge Leukemie bekommen hatte. Sie plante vor ihrem Tod 1000 Papierkraniche zu falten, konnte dies aber nicht fertig stellen. Also übernahmen ihre Klassenkameraden und viele andere Menschen auf der ganzen Welt diese Aufgabe. Ihre Klasse forderte später einen Ort, an dem diesen Kindern gedenkt wird. Heute kann man tausende von Kranichen in der Nähe des Monuments ausgestellt sehen.
Nach diesen Besichtigungen machten wir uns zurück zum Hostel und nahmen unser Gepäck mit.
Am Bahnhof gingen wir noch schnell zur Post und kauften uns Momiji Manju. Das ist eine Spezialität von Miyajima, das ganz in der Nähe von Hiroshima liegt. Das was wir versuchten war wirklich lecker, also freue ich mich sehr im Sommer das Original in Miyajima versuchen zu können.
Die Fahrt nach Fukuoka war sehr schnell vorüber und schon waren wir in einem noch wärmeren Gebiet. Das Hostel fanden wir auch recht schnell. Die Zimmer eher klein aber völlig genügend.
Da wir noch Zeit hatten machten wir uns auf zur Canal City. Das ist eine Shopping Mall in Fukuoka, die uns empfohlen wurde. Besonders für die Art von Ramen, die man dort essen kann.
Man konnte selber die Zutaten für die Suppe wählen. Ob man eher fettig will, eher scharf usw.
Wir wussten nicht dass die „Spezielle Sauce“ des Ladens so scharf war, sonst hätte ich die wohl weggelassen. Das ganze war wirklich sehr lecker aber eben recht scharf *lach* Danach liefen wir noch etwas im Kaufhaus herum, wobei wir uns völlig underdressed fühlten. Beim herumsehen fand ich ein paar Schuhe, das ich absolut süss fand und kaufte. Die Schuhe haben für meine Verhältnisse einen riesigen Absatz...aber sie waren so süss!
Ausser eine weitere Episode „Secret Garden“ zu schauen, machten wir an dem Tag nichts mehr :)



"Sadako will leben" heisst auch ein Buch, dass diese Geschichte vom Mädchen behandelt.
AntwortenLöschen