Bild 1 & 2 : Unser Zimmer <3
Bild 3 : Das Sushi ähnliche Essen, dass nicht Sushi heisst aber mega lecker ist
Nun
sind wir schon beim letzten Tag unserer Japan-Reise angekommen. Ein
Fakt der uns ganz lange nicht so ganz bewusst war. Wir waren in den
letzten Tagen so viel herumgereist und hatten so viel gesehen, dass
die Vorstellung ein Flugzeug zu nehmen noch seltsamer war. Unser
Flieger nach Seoul ging um zirka 5 Uhr, also hatten wir noch etwas
Zeit, die wir in Fukuoka verbringen konnten. Zuerst mussten wir
allerdings das Chaos in unserem Zimmer beseitigen. Dies getan gingen
wir zum Bahnhof und suchten uns Schliessfächer für die Koffer. War
dieses mal nicht ganz so einfach aber in der Nähe der Subway fanden
wir doch noch zwei einsame Fächer.
Zuerst
machten wir uns auf, auf die Suche nach einem Tower Records, damit
Brook noch zwei CD's von japanischen Interpreten kaufen konnte. Wir
dachten ja eigentlich wir wüssten, wo sich der Laden befinde....wir
irrten am Schluss allerdings doch noch gute 40 Minuten umher bis wir
ihn fanden *lach*. Wenn man die Stunden zusammen zählen würde, die
wir herum irrten in diesen Ferien, käme man sicher gut auf einen
Tag!
Als
wir zurück bei der Hakata Station waren fragten wir, wie lange es
eigentlich gehen würde, bis wir am Flughafen sind mit dem Zug. Da es
nur 5 Minuten dauern würde, machten wir uns noch auf die Suche nach
einem Schuhladen, den Brook einmal gesehen hatte. Diesen suchten wir
allerdings vergeblich. Wobei Brook auf der Suche sich noch einen Rock
kaufte und ich noch ein kleines Souvenier für Nayong kaufte, die ich
in Seoul wieder treffen werde.
Also
gab Brook diesen Schuhladen auf (als ob es nicht genügend andere
geben würde in Seoul! xD) und wir machten uns auf zum Flughafen.
Diesen erreichten wir wirklich innerhalb weniger Minuten.
fragten,
wie lange man bis zum flughafen hat. 5 minuten!
Zu
den internationalen Gates mussten wir noch einen Shuttlebus nehmen.
Als
wir unser Gepäck dann endlich eingecheckt hatten, konnten wir uns
eigentlich gleich einreihen für den Security Check. Eigentlich
wollten wir am Flughafen ja noch etwas essen aber dazu reichte die
Zeit einfach nicht. Da ich mich ausgehungert fühlte, kaufte ich mir
einfach noch so eine Art Donut, damit ich wenigstens etwas gegessen
hatte.
Der
Start des Flugzeugs ging reibungslos und mit Freude stellten wir
fest, das wir mit den Unterhaltungsmaschienen im Flugzeug K-POP hören
konnten. So gefällt mir Korean Air! Kurz nach dem Abheben verteilte
man uns Sandwiches. Die waren wirklich unsere Rettung, nachdem wir am
Flughafen nichts intelligents zum Essen gefunden hatten.
Ab
der Mitte des Fluges wurde es ein etwas holperiger Flug aber es ging
gerade so noch und wir landeten ja schon bald in Seoul. Nach gerade
mal einer Stunde Flug, betrat ich endlich einmal südkoreanischen
Boden.
Durch
die Bodenkontrolle in Seoul konnten wir quasi einfach nur hindurch
spazieren. Ich wünschte Japan könnte sich daran ein Beispiel
nehmen!
An
einer Information erkundigten wir uns, wie wir am besten zu unserem
Hotel kommen würden. Dazu mussten wir einfach den Zug nehmen zu
Seoul Station und dann dort umsteigen in die Subway Linie 4 zu
unserer Station Hyehwa.
Das
Ticket zum Zug konnten wir an einem Schalter kaufen. Schön wäre es
noch gewesen, wenn mein Ticket dann auch funktioniert hätte....Ich
kam in die Station hinein...aber nicht mehr hinaus. Meine Versuche
das Ticket nachzuladen scheiterten auch kläglich. Also war ich schon
nach wenigen Stunden in Seoul auf Hilfe angewiesen. Zum Glück
standen plötzlich an die 3 Mitarbeiter um mich herum und halfen mir
aus der Patsche. Woran es schlussendlich gelegen war kann ich aber
auch nicht sagen!
Auf
dem Weg zur Subway Nummer 4 wurden wir bereits von einer Gruppe
Schüler interviewt zum Thema Kultur in Korea und unserem eigenen
Land. Das fängt ja schon einmal gut an!
Das
Ticket zu lösen zu unserer Station war recht einfach und schon nach
kurzer Zeit waren wir in Hyehwa. Dort machten wir uns auf zum Ausgang
Nummer 4. In unserer Station gab es nicht so viele Lifte und da Brook
nicht die stärkste ist musste sie ihr Gepäck halt tragen. Als wir
am Treppe hochlaufen waren lief plötzlich ein zirka 50 jähriger
Koreaner neben mir und nahm mir mein Gepäck aus den Händen und trug
es für mich die letzten paar Meter. So viel Hilfsbereitschaft kannte
ich noch nicht!
Als
wir draussen waren merkten wir, dass es ziemlich stark am regnen war.
Wir hätten zwar einen Schirm im Koffer gehabt aber mit Koffer und
Karte wäre das sowieso mühsam gewesen. Als wir so dort standen mit
unserer Karte kam plötzlich ein Koreaner mit einem Schirm näher und
überdachte uns für eine Weile. Er versuchte uns auch etwas zu
helfen, in welche Richtung wir nun gehen müssen und wir fanden dann
auch wirklich den richtigen Weg. Als wir uns von ihm verabschiedeten
reichte er uns beiden die Hand und bedankte sich bei uns....wir sind
nicht sicher ob er ganz nüchtern war *lach*
Der
erste Eindruck von unserer Umgebung war super! Wir sind in der Nähe
einer Universität von daher hat es viele Studenten in der Gegend,
dementsprechend interessant sind auch die Läden und das Personal
spricht oft Englisch!
Der
Regen in der Zwischenzeit wollte nicht besser werden und wir sahen
all wie mehr aus wie begossene Pudel. Nach zirka 20 Minuten suchen
fanden wir endlich die richtige Stelle und somit auch unsere
Jugendherberge. Es ist nicht so schwer zu finden, wenn man es einmal
gefunden hat!
Als wir in die Lobby kamen sassen dort so viele Menschen und schienen eine kleine Party am laufen zu haben. Jeden Montag findet so eine kleine Party statt, schade dass wir diese verpasst haben.
Als wir in die Lobby kamen sassen dort so viele Menschen und schienen eine kleine Party am laufen zu haben. Jeden Montag findet so eine kleine Party statt, schade dass wir diese verpasst haben.
Wir
bezahlten unser Zimmer und wurden sogleich in unser Zimmer geleitet.
Wir haben insgesammt 2 Sicherheitsschlösser plus noch ein Schlüssel
für die Zimmertüre. Das nenne ich mal Sicherheit!
Unser
Zimmer ist absolut niedlich! Was uns zuerst auffiel war:
Bodenheizung!!! Es war so warm in unserem Zimmer! Die Wände sind
eingehüllt in eine süsse Blumen-Tapete und die Betten sind grün
und orange bezogen. Es ist extrem niedlich aber nicht zu viel.
Angrenzend an unser Zimmer hat es ein kleines Badezimmer mit Toilette
und koreanischer Dusche. Koreanische Dusche = Es gibt keine
Abgrenzung für die Dusche. Neben dem Waschbecken hat es einfach noch
ein Duschkopf. Heisst wenn wir duschen wird auch das WC völlig nass
*lach*
Da
wir mal wieder ausgehungert waren gingen wir in einen Convienient
store und kauften uns dort etwas Essbares. Wir hatten so was das
aussah, wie eine Sushi-Art. Nur schärfer...sind halt schon in Korea
angekommen!
In
unserem Zimmer hat es kein WLAN also setzten wir uns für eine Weile
in die Lobby und luden eine Drama-Episode vor. Auch die Lobby ist
extrem süss und gemütlich eingerichtet!
Als
wir dort sassen kam unser Vermieter und gab uns Essen. Koreanischer
Eierkuchen. War mega lecker und extrem nett von ihm.
Die
anderen in der Lobby zerschtreuten sich auch so langsam und wir
machten uns bald wieder in unser Zimmer und liessen den Abend
ausklingen.
Da
das Wetter für den nächsten Tag so schlecht sein soll ist morgen
wohl shopping angesagt!



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