Mittwoch, 2. Mai 2012

02.04.2012 – Fukuoka / Seoul







Bild 1 & 2 : Unser Zimmer <3
Bild 3 : Das Sushi ähnliche Essen, dass nicht Sushi heisst aber mega lecker ist


Nun sind wir schon beim letzten Tag unserer Japan-Reise angekommen. Ein Fakt der uns ganz lange nicht so ganz bewusst war. Wir waren in den letzten Tagen so viel herumgereist und hatten so viel gesehen, dass die Vorstellung ein Flugzeug zu nehmen noch seltsamer war. Unser Flieger nach Seoul ging um zirka 5 Uhr, also hatten wir noch etwas Zeit, die wir in Fukuoka verbringen konnten. Zuerst mussten wir allerdings das Chaos in unserem Zimmer beseitigen. Dies getan gingen wir zum Bahnhof und suchten uns Schliessfächer für die Koffer. War dieses mal nicht ganz so einfach aber in der Nähe der Subway fanden wir doch noch zwei einsame Fächer.
Zuerst machten wir uns auf, auf die Suche nach einem Tower Records, damit Brook noch zwei CD's von japanischen Interpreten kaufen konnte. Wir dachten ja eigentlich wir wüssten, wo sich der Laden befinde....wir irrten am Schluss allerdings doch noch gute 40 Minuten umher bis wir ihn fanden *lach*. Wenn man die Stunden zusammen zählen würde, die wir herum irrten in diesen Ferien, käme man sicher gut auf einen Tag!
Als wir zurück bei der Hakata Station waren fragten wir, wie lange es eigentlich gehen würde, bis wir am Flughafen sind mit dem Zug. Da es nur 5 Minuten dauern würde, machten wir uns noch auf die Suche nach einem Schuhladen, den Brook einmal gesehen hatte. Diesen suchten wir allerdings vergeblich. Wobei Brook auf der Suche sich noch einen Rock kaufte und ich noch ein kleines Souvenier für Nayong kaufte, die ich in Seoul wieder treffen werde.
Also gab Brook diesen Schuhladen auf (als ob es nicht genügend andere geben würde in Seoul! xD) und wir machten uns auf zum Flughafen. Diesen erreichten wir wirklich innerhalb weniger Minuten.
fragten, wie lange man bis zum flughafen hat. 5 minuten!
Zu den internationalen Gates mussten wir noch einen Shuttlebus nehmen.
Als wir unser Gepäck dann endlich eingecheckt hatten, konnten wir uns eigentlich gleich einreihen für den Security Check. Eigentlich wollten wir am Flughafen ja noch etwas essen aber dazu reichte die Zeit einfach nicht. Da ich mich ausgehungert fühlte, kaufte ich mir einfach noch so eine Art Donut, damit ich wenigstens etwas gegessen hatte.
Der Start des Flugzeugs ging reibungslos und mit Freude stellten wir fest, das wir mit den Unterhaltungsmaschienen im Flugzeug K-POP hören konnten. So gefällt mir Korean Air! Kurz nach dem Abheben verteilte man uns Sandwiches. Die waren wirklich unsere Rettung, nachdem wir am Flughafen nichts intelligents zum Essen gefunden hatten.
Ab der Mitte des Fluges wurde es ein etwas holperiger Flug aber es ging gerade so noch und wir landeten ja schon bald in Seoul. Nach gerade mal einer Stunde Flug, betrat ich endlich einmal südkoreanischen Boden.
Durch die Bodenkontrolle in Seoul konnten wir quasi einfach nur hindurch spazieren. Ich wünschte Japan könnte sich daran ein Beispiel nehmen!
An einer Information erkundigten wir uns, wie wir am besten zu unserem Hotel kommen würden. Dazu mussten wir einfach den Zug nehmen zu Seoul Station und dann dort umsteigen in die Subway Linie 4 zu unserer Station Hyehwa.
Das Ticket zum Zug konnten wir an einem Schalter kaufen. Schön wäre es noch gewesen, wenn mein Ticket dann auch funktioniert hätte....Ich kam in die Station hinein...aber nicht mehr hinaus. Meine Versuche das Ticket nachzuladen scheiterten auch kläglich. Also war ich schon nach wenigen Stunden in Seoul auf Hilfe angewiesen. Zum Glück standen plötzlich an die 3 Mitarbeiter um mich herum und halfen mir aus der Patsche. Woran es schlussendlich gelegen war kann ich aber auch nicht sagen!
Auf dem Weg zur Subway Nummer 4 wurden wir bereits von einer Gruppe Schüler interviewt zum Thema Kultur in Korea und unserem eigenen Land. Das fängt ja schon einmal gut an!
Das Ticket zu lösen zu unserer Station war recht einfach und schon nach kurzer Zeit waren wir in Hyehwa. Dort machten wir uns auf zum Ausgang Nummer 4. In unserer Station gab es nicht so viele Lifte und da Brook nicht die stärkste ist musste sie ihr Gepäck halt tragen. Als wir am Treppe hochlaufen waren lief plötzlich ein zirka 50 jähriger Koreaner neben mir und nahm mir mein Gepäck aus den Händen und trug es für mich die letzten paar Meter. So viel Hilfsbereitschaft kannte ich noch nicht!
Als wir draussen waren merkten wir, dass es ziemlich stark am regnen war. Wir hätten zwar einen Schirm im Koffer gehabt aber mit Koffer und Karte wäre das sowieso mühsam gewesen. Als wir so dort standen mit unserer Karte kam plötzlich ein Koreaner mit einem Schirm näher und überdachte uns für eine Weile. Er versuchte uns auch etwas zu helfen, in welche Richtung wir nun gehen müssen und wir fanden dann auch wirklich den richtigen Weg. Als wir uns von ihm verabschiedeten reichte er uns beiden die Hand und bedankte sich bei uns....wir sind nicht sicher ob er ganz nüchtern war *lach*
Der erste Eindruck von unserer Umgebung war super! Wir sind in der Nähe einer Universität von daher hat es viele Studenten in der Gegend, dementsprechend interessant sind auch die Läden und das Personal spricht oft Englisch!
Der Regen in der Zwischenzeit wollte nicht besser werden und wir sahen all wie mehr aus wie begossene Pudel. Nach zirka 20 Minuten suchen fanden wir endlich die richtige Stelle und somit auch unsere Jugendherberge. Es ist nicht so schwer zu finden, wenn man es einmal gefunden hat!
Als wir in die Lobby kamen sassen dort so viele Menschen und schienen eine kleine Party am laufen zu haben. Jeden Montag findet so eine kleine Party statt, schade dass wir diese verpasst haben.
Wir bezahlten unser Zimmer und wurden sogleich in unser Zimmer geleitet. Wir haben insgesammt 2 Sicherheitsschlösser plus noch ein Schlüssel für die Zimmertüre. Das nenne ich mal Sicherheit!
Unser Zimmer ist absolut niedlich! Was uns zuerst auffiel war: Bodenheizung!!! Es war so warm in unserem Zimmer! Die Wände sind eingehüllt in eine süsse Blumen-Tapete und die Betten sind grün und orange bezogen. Es ist extrem niedlich aber nicht zu viel. Angrenzend an unser Zimmer hat es ein kleines Badezimmer mit Toilette und koreanischer Dusche. Koreanische Dusche = Es gibt keine Abgrenzung für die Dusche. Neben dem Waschbecken hat es einfach noch ein Duschkopf. Heisst wenn wir duschen wird auch das WC völlig nass *lach*
Da wir mal wieder ausgehungert waren gingen wir in einen Convienient store und kauften uns dort etwas Essbares. Wir hatten so was das aussah, wie eine Sushi-Art. Nur schärfer...sind halt schon in Korea angekommen!
In unserem Zimmer hat es kein WLAN also setzten wir uns für eine Weile in die Lobby und luden eine Drama-Episode vor. Auch die Lobby ist extrem süss und gemütlich eingerichtet!
Als wir dort sassen kam unser Vermieter und gab uns Essen. Koreanischer Eierkuchen. War mega lecker und extrem nett von ihm.
Die anderen in der Lobby zerschtreuten sich auch so langsam und wir machten uns bald wieder in unser Zimmer und liessen den Abend ausklingen.
Da das Wetter für den nächsten Tag so schlecht sein soll ist morgen wohl shopping angesagt!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen