Mittwoch, 2. Mai 2012

05.04.2012 – Seoul my love / Namsan & N Seoul Tower







Bild 1 : Die ermüdenden Treppen zum Seoul Tower
Bild 2 : Aussicht vom Seoul Tower
Bild 3 : Seoul Tower 


Für diesen Tag hatten wir nicht wirklich geplant so lange zu schlafen, aber irgendwie wurde es doch wieder etwas später.
Wir machten uns gemütlich auf nach Myeon-dong, um von dort zum Namsan Tower zu gehen. Namsan Tower steht auf einem Hügel ganz in der Nähe von Myeon-dong. Da wir ihn dort einmal gesehen hatten, fanden wir es wäre am besten wenn wir einfach nach Myeon-dong gehen und von dort unsere Schritte zurück verfolgen, bis wir den Tower wieder vor Augen hatten.
Als wir zuerst aber mal in Myeon-dong ankamen gingen wir zuerst Frühstück essen. Da wir gerade an einem Krispy Donut Laden vorbei gingen setzten wir uns mal dort hinein und schrieben für zirka 40 Minuten unsere restlichen Karten fertig.
Als wir fertig gegessen hatten machten wir uns auf den Weg in Richtung Tower. Praktischerweise kam man auf dem Weg gerade an einer Post vorbei, was uns die Gelegenheit gab unsere zirka 20 Postkarten los zu schicken.
Als wir wieder an dem Ort wahren, als wir den Tower zum ersten mal erblickten, fanden wir schnell den besten Weg zum Turm. Es gab eine Gondel, die bis zum Tower fährt und diese war schon von weitem zu sehen. Also machten wir uns mal auf in Richtung Gondel-Station. Unter der Gondel-Station hatte es noch einen Lift, der dich die letzten paar Meter bis zur Station hoch fuhr. Es war den ganzen Morgen lang schon so extrem windig gewesen, dass ich schon befürchtete, die Gondeln würden nicht fahren....wobei ich nicht ganz unrecht hatte. Als wir ankamen hatte es ein Schild auf dem stand, dass es wegen des starken Windes sein kann, dass die Gondel von Zeit zu Zeit pausieren muss und dass die Busse wohl schneller wären. Also suchten wir uns lieber um nach einem Bus. Auf dem Weg richtung Strasse, bemerkten wir, dass es wohl auch einen Fussweg den Berg hoch geben muss. Da wir an dem Tag noch nicht viel herum gelaufen waren, entschlossen wir uns für den Fussmarsch.
Dieser war natürlich anstrengender als erwartet aber der Weg und die Aussicht war wirklich schön. Mindestens 60% des Weges waren Treppen, was wirklich recht anstrengend war. Die meisten Menschen auf dem Weg kamen uns auch entgegen. Die meisten fuhren wohl mit der Gondel hoch und gingen dann zu Fuss wieder runter.
Als wir endlich beim N Seoul Tower ankamen waren wir schon etwas KO und freuten uns endlich da zu sein. Wir kauften uns ein Ticket und fuhren hoch zur Aussicht-Plattform des Towers, der uns einen super Ausblick über ganz Seoul bot.
Als wir davon genug hatten gingen wir wieder runter und kauften uns zur Stärkung ein Eis, damit wir noch etwas länger ohne Essen auskamen und damit wir gestärkt an den Abstieg gehen konnten. Der war natürlich um einiges einfacher als der Aufstieg!
Als wir wieder unten waren, wollte ich zum Namdaemun (wörtlich „Grosses Süd-Tor“) laufen, das das offizielle National Tresure Number one ist. Das Tor war quasi der einzige Überlebende der zahlreichen japanischen Invasionen und der Bürgerkriege. Umso schlimmer war es, als das Tor 2008 von einem Südkoreaner komplett niedergebrannt wurde. Man begann sogleich mit einer Komplettrenovation, die ich glaubte sei schon fertig....war sie allerdings nicht. Als wir dort ankamen erwartete uns ein riesiges, abgedecktes Baugerüst....soviel zu diesem Gebäude.
Also machten wir uns halt wieder auf nach Myeon dong, wo wir in dem Restaurant essen gingen, wo wir schon an unserem ersten Tag waren. Es war halt so lecker und wie wir uns zu verhalten hatten, wussten wir nun auch schon.
Danach schlenderten wir noch eine ganze weile in Myeon-dong herum. Brook schleifte mich in quasi 4 Make-Up Läden, wobei ich mit einer Handcreme und Nagellack nach Hause ging. Meine Handcreme schmeckt leicht nach Honig und ist in Form von einer süssen Biene!
Auf dem Nach Hause-Weg kauften wir uns wieder einige K-Pop CD's und machten uns an den nach Hause Weg. Zu Hause versuchten wir unsere Haut-Peeling Creme aus, die wir erhalten hatten als Tester in einem der Läden. Unsere Gesichter fühlten sich danach so unglaublich fein an *lach*

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