Mittwoch, 2. Mai 2012

04.04.2012 – Sightseeing in Seoul







Bild 1 : Gyeonbokgung Palace
Bild 2 : Hanok Village
Bild 3 :  Gwanghwamun Plaza


Da wir uns mal etwas mehr Schlaf gönnen wollten, stellten wir den Wecker an diesem Tag erst auf die 10 Uhr und schliefen dann tatsächlich auch bis dann.
In einem Conbini kauften wir uns etwas zu Essen und machten uns dann auf, auf unseren Sightseeing-Spree.
Zuerst fuhren wir zum Gyeonbokgung. Ein Königspalast und eines der beliebtesten Touristenziele. Als wir aus der Station herauskamen waren wir praktisch bereits in der Palast-Anlage angekommen. Als wir in der Mitte des Platzes standen wies uns ein Arbeiter an, wir sollen aus dem Weg gehen und wir gingen in die Strasse in der Mitte. Schon bald wussten wir, wieso er die Leute aus dem Weg wies. Wir kamen gerade rechtzeitig für den Wechsel der Wache. Das war wirklich ein Spektakel für sich. Eine Gruppe Musiker fing an zu spielen und lief schön militärisch ihren Weg ab. Später gesellten sich noch die Fahnenträger hinzu. Alle mit einem todernsten Gesicht. Die Zeremonie dauerte zirka 5 – 10 Minuten. Das war wirklich Glück, weil diesen Wechsel machen sie pro Tag zirka 3 mal.
Danach kauften wir uns ein Ticket damit wir ins Innere der Anlage kamen. Die ganzen Gebäude waren wirklich unglaublich schön. Wir liefen etwas herum und verliessen die Anlage dann durch einen anderen Ausgang.
Dank meinem Reiseführer wusste ich, dass Hanok Village nicht weit vom Gyeounbokgung entfernt war, aber wo genau wusste mein Reiseführer auch nicht. Da wir noch fit waren, liefen wir einfach mal in eine Richtung los, die wir für gut empfanden.
Nachdem wir einer Hauptstrasse folgten für eine Weile, bogen wir in kleinere Strassen ein. Wir landeten plötzlich an einer an der es von Cafes nur so wimmelte. In dieser Strasse fanden wir dann auch ein Restaurant, dass ein paar Menus hatte, und auch auf Englisch beschrieben war. Da wir langsam hungrig waren, gingen wir einfach mal hinein und bestellten uns irgendwas. Wir hatten eine Nudelsuppe mit einer Fleischsuppe. Es war wirklich fein, und ausser das Kimchi mal nicht scharf *lach*
Nachdem wir noch weitere 20 Minuten in der Gegend herumirrten fanden wir uns plötzlich im Hanok Village wieder. Hanok Village ist eine Gegend mit ganz vielen älteren Häusern, die einen guten Einblick auf das alte Korea bietet. Die Häuser waren wirklich alle unglaublich toll und das lustige ist, dass dort heute noch Leute wohnen.
Als wir wieder auf einer Hauptstrasse waren, suchten wir den Weg nach Insadonggil. Als wir vor einer Karte standen kam eine Koreanerin auf uns zu und fragte, ob sie uns helfen könne. Korea hat überall in Seoul Leute verteilt, die Touristen Auskunft geben, das ist wirklich unglaublich hilfsbereit. Ihr Englisch war auch super und wir waren schon nach zwei Minuten mit einer Super Erklärung und Karte ausgerüstet und machten uns auf den Weg.
Insadonggil ist eine Strasse in der es sehr viele kleinere Läden gibt. Es hat sehr viele Touristen dort, demnach touristig ist das Angebot.
Am Ende von Insadonggil ist der Tapgol Park. Als wir in den kleinen Park eintraten bemerkten wir die grosse Anzahl an älteren Menschen. Anscheinend ist der Platz sehr beliebt bei Rentner, die dort miteinander reden und Brettspiele spielen.
Ebenfalls auf diesem Platz ist eine steinerne Pagoda „National Tresure Number Two“. Eigentlich wäre sie jetzt der Nationale Schatz Nummer zwei, nachdem das Wahrzeichen Nummer Eins niedergebrannt ist vor ein paar Jahren. Die Pagoda ist mehrere hundert Jahre alt. Ihr Aussehen wird aber stark versperrt durch einen hässlichen Glaskasten der um die ganze Pagoda reicht. Die Glasbox soll die Pagoda zwar schützen, schön an zu sehen ist sie aber trotzdem nicht!
Von dort aus machten wir uns auf zu einer weiteren Sehenswürdigkeit. Den Gwanghwamun Plaza, der 2009 eröffnet wurde. Auf dem Platz hat es zwei riesige Statuen. Eine davon ist King Sejong, der Erfinder des Koreanischen Alphabets. Die andere ist Admiral Yi Sun-shin, der national Held von Korea. Als wir bei der Statue von King Sejong waren sahen wir, dass es einen Eingang hatte ins Innere der Statue. Von Dort konnte man eine Treppe hinunter steigen und man war in einem Museum angekommen. Das Museum war gratis, also schauten wir es uns gerne an. Das Museum hatte King Sejong und Admiral Yi Sun-shin als Thema. Es war wirklich eindrücklich zu sehen, wie viel Aufwand man gemacht hatte für ein recht grosses Museum, das dann auch noch gratis war. Admiral Yi Sun-shin, wie wir bald gut lernten, ist in Südkorea sehr geschätz für die Wasserschlacht, die er sich mit Japan geliefert hatte. Natürlich hatte er gewonnen. Eine Schlacht bei dem es 13 Schiffe gegen über hundert Schiffe hies. Yi Sun-shin nutzte allerdings die Strömung des Meeres aus und besiegte die Japaner, ohne eines seiner Schiffe zu verlieren. Diese Geschichte ist so beliebt, dass es sogar ein 4D Kino gab. Man sass in Sessel, die sich mit bewegten und in den richtigen Momenten wurde man von Luft angeblasen oder von Wasser angespritzt. Das war wirklich sehr eindrücklich!
Nach diesem kulturellen Abstecher suchten wir den Weg nach Hause und machten uns auf nach Hause. Auf dem nach Hause weg setzten wir uns wieder in ein Cafe und schrieben ein paar von den Karten, die wir gekauft hatten.

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