Bild 1 : Gyeonbokgung Palace
Bild 2 : Hanok Village
Bild 3 : Gwanghwamun Plaza
Da
wir uns mal etwas mehr Schlaf gönnen wollten, stellten wir den
Wecker an diesem Tag erst auf die 10 Uhr und schliefen dann
tatsächlich auch bis dann.
In
einem Conbini kauften wir uns etwas zu Essen und machten uns dann
auf, auf unseren Sightseeing-Spree.
Zuerst
fuhren wir zum Gyeonbokgung. Ein Königspalast und eines der
beliebtesten Touristenziele. Als wir aus der Station herauskamen
waren wir praktisch bereits in der Palast-Anlage angekommen. Als wir
in der Mitte des Platzes standen wies uns ein Arbeiter an, wir sollen
aus dem Weg gehen und wir gingen in die Strasse in der Mitte. Schon
bald wussten wir, wieso er die Leute aus dem Weg wies. Wir kamen
gerade rechtzeitig für den Wechsel der Wache. Das war wirklich ein
Spektakel für sich. Eine Gruppe Musiker fing an zu spielen und lief
schön militärisch ihren Weg ab. Später gesellten sich noch die
Fahnenträger hinzu. Alle mit einem todernsten Gesicht. Die Zeremonie
dauerte zirka 5 – 10 Minuten. Das war wirklich Glück, weil diesen
Wechsel machen sie pro Tag zirka 3 mal.
Danach
kauften wir uns ein Ticket damit wir ins Innere der Anlage kamen. Die
ganzen Gebäude waren wirklich unglaublich schön. Wir liefen etwas
herum und verliessen die Anlage dann durch einen anderen Ausgang.
Dank
meinem Reiseführer wusste ich, dass Hanok Village nicht weit vom
Gyeounbokgung entfernt war, aber wo genau wusste mein Reiseführer
auch nicht. Da wir noch fit waren, liefen wir einfach mal in eine
Richtung los, die wir für gut empfanden.
Nachdem
wir einer Hauptstrasse folgten für eine Weile, bogen wir in kleinere
Strassen ein. Wir landeten plötzlich an einer an der es von Cafes
nur so wimmelte. In dieser Strasse fanden wir dann auch ein
Restaurant, dass ein paar Menus hatte, und auch auf Englisch
beschrieben war. Da wir langsam hungrig waren, gingen wir einfach mal
hinein und bestellten uns irgendwas. Wir hatten eine Nudelsuppe mit
einer Fleischsuppe. Es war wirklich fein, und ausser das Kimchi mal
nicht scharf *lach*
Nachdem
wir noch weitere 20 Minuten in der Gegend herumirrten fanden wir uns
plötzlich im Hanok Village wieder. Hanok Village ist eine Gegend mit
ganz vielen älteren Häusern, die einen guten Einblick auf das alte
Korea bietet. Die Häuser waren wirklich alle unglaublich toll und
das lustige ist, dass dort heute noch Leute wohnen.
Als
wir wieder auf einer Hauptstrasse waren, suchten wir den Weg nach
Insadonggil. Als wir vor einer Karte standen kam eine Koreanerin auf
uns zu und fragte, ob sie uns helfen könne. Korea hat überall in
Seoul Leute verteilt, die Touristen Auskunft geben, das ist wirklich
unglaublich hilfsbereit. Ihr Englisch war auch super und wir waren
schon nach zwei Minuten mit einer Super Erklärung und Karte
ausgerüstet und machten uns auf den Weg.
Insadonggil
ist eine Strasse in der es sehr viele kleinere Läden gibt. Es hat
sehr viele Touristen dort, demnach touristig ist das Angebot.
Am
Ende von Insadonggil ist der Tapgol Park. Als wir in den kleinen Park
eintraten bemerkten wir die grosse Anzahl an älteren Menschen.
Anscheinend ist der Platz sehr beliebt bei Rentner, die dort
miteinander reden und Brettspiele spielen.
Ebenfalls
auf diesem Platz ist eine steinerne Pagoda „National Tresure Number
Two“. Eigentlich wäre sie jetzt der Nationale Schatz Nummer zwei,
nachdem das Wahrzeichen Nummer Eins niedergebrannt ist vor ein paar
Jahren. Die Pagoda ist mehrere hundert Jahre alt. Ihr Aussehen wird
aber stark versperrt durch einen hässlichen Glaskasten der um die
ganze Pagoda reicht. Die Glasbox soll die Pagoda zwar schützen,
schön an zu sehen ist sie aber trotzdem nicht!
Von
dort aus machten wir uns auf zu einer weiteren Sehenswürdigkeit. Den
Gwanghwamun Plaza, der 2009 eröffnet wurde. Auf dem Platz hat es
zwei riesige Statuen. Eine davon ist King Sejong, der Erfinder des
Koreanischen Alphabets. Die andere ist Admiral Yi Sun-shin, der
national Held von Korea. Als wir bei der Statue von King Sejong waren
sahen wir, dass es einen Eingang hatte ins Innere der Statue. Von
Dort konnte man eine Treppe hinunter steigen und man war in einem
Museum angekommen. Das Museum war gratis, also schauten wir es uns
gerne an. Das Museum hatte King Sejong und Admiral Yi Sun-shin als
Thema. Es war wirklich eindrücklich zu sehen, wie viel Aufwand man
gemacht hatte für ein recht grosses Museum, das dann auch noch
gratis war. Admiral Yi Sun-shin, wie wir bald gut lernten, ist in
Südkorea sehr geschätz für die Wasserschlacht, die er sich mit
Japan geliefert hatte. Natürlich hatte er gewonnen. Eine Schlacht
bei dem es 13 Schiffe gegen über hundert Schiffe hies. Yi Sun-shin
nutzte allerdings die Strömung des Meeres aus und besiegte die
Japaner, ohne eines seiner Schiffe zu verlieren. Diese Geschichte ist
so beliebt, dass es sogar ein 4D Kino gab. Man sass in Sessel, die
sich mit bewegten und in den richtigen Momenten wurde man von Luft
angeblasen oder von Wasser angespritzt. Das war wirklich sehr
eindrücklich!
Nach
diesem kulturellen Abstecher suchten wir den Weg nach Hause und
machten uns auf nach Hause. Auf dem nach Hause weg setzten wir uns
wieder in ein Cafe und schrieben ein paar von den Karten, die wir
gekauft hatten.



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