Bild 1 : Krater von Mt. Aso
Bild 2 : Mt. Aso von etwas weiter weg
Bild 3 : Kuramoto Castle plus Kirschblüten
Um
nicht all zu spät beim Berg Aso an zu kommen, sind wir bereits um 7
Uhr auf gestanden. Wir wussten, dass die Bus-Fahrt am einfachsten und
auch am billigsten ist, also gingen wir ans Informationszentrum und
fragten wo wir Tickets kaufen können.
Sie
verwiesen uns ans Bus-Zentrum gleich in der Nähe des Bahnhofs, wo
wir auch so gleich Tickets ohne Probleme nach Kumamoto kaufen
konnten. Von Kumamoto, das wussten wir, kann man einen weiteren Bus
zum Berg nehmen.
Gleich
10 Minuten, nachdem wir unser Ticket gelöst hatten kam ein Bus und
wir machten uns auf, auf unsere erste 2 Stündige Busfahrt.
Als
wir in Kumamoto ankamen gingen wir wieder zuerst in ein
Informationszentrum und fragten, wie wir denn nun weiter kommen
würden. Und schon wieder hatten wir Glück! Der nächste Bus nach
Aso fuhr nur 10 Minuten später. Als wir dort standen und auf den Bus
warteten, kam plötzlich ein Bus der mit „Mt. Aso“ angeschrieben
war. Die Frau am Informationsschalter hatte nichts von einem direkten
Bus zum Berg erwähnt also fragte ich noch das Personal, ob es auch
OK wäre, wenn wir diesen Bus nehmen würden. Zum Glück war es in
Ordnung und wir konnten es uns wieder bequem machen für weitere 2
Stunden. Die Landschaft vor unseren Fenstern wurde all wie
ländlicher. Mount Aso ist ein Vulkan, der noch immer aktiv ist, umso
eindrücklicher ist es, wenn man immer wieder Rauch aus mehreren
Stellen des Berges austreten sieht. Wir waren aber auf dem Weg zum
grössten Krater des Vulkans, der für Besucher zugänglich gemacht
wurde.
Nach
so vielen Tagen in Tokyo machen mich der Anblich von Grass und Bäumen
noch immer glücklich.
Als
wir am Fusse des Kraters ankamen gingen wir zuerst mal in die
Gondelstation, um von dort unser Ticket zum Berg hoch zu kaufen. Wir
wollten mit der Gondel hochfahren und dann zu Fuss zurück laufen. Am
Ticketschalter fragte ich auch gleich nach, wann denn der nächste
Bus wieder zurück nach Kumamoto fahren würde. Dieser war bereits in
einer Stunde, weswegen wir uns etwas beeilen mussten.
Die
Gondelfahrt dauerte keine 5 Minuten aber der Krater ist wirklich
sehenswert. Der Krater raucht konstant vor sich hin und hält einem
die Kraft der Natur richtig vor Augen. Dort Oben war auch der Wind so
unglaublich stark, dass wir am Ende ganz verwuschelt waren. Wenn der
Wind günstig war, konnte man sogar ein bisschen etwas vom
Schwefelwasser sehen, dass im Krater unten ist. Als wir dies jedoch
entdeckten, drehte der Wind und der ganze Schwefelrauch hüllte uns
ein. Genau in diesem Moment rufen die Sprechanlagen der Gondelstation
zum Rückzug auf. Man solle sich in Sicherheit bringen. Nicht
wirklich alle hielten sich danach aber der Rauch kratzte schon eine
Weile im Hals. Ich und Brook wollten ja eh wieder zurück gehen also
machten wir uns an den „Abstieg“. Eigentlich hatten wir für
diesen Tag ja „wandern“ geplant...aber mehr als diese 20 Minuten
wurden es nicht *lach* Nach zirka 20 Minuten waren wir wieder in der
Station und fanden nach einer Weile auch den richtigen Bus zurück
nach Kumamoto.
In Kumamoto informierten wir
uns wieder zuerst für einen Bus zurück nach Fukuoka. Da wir ganz in
der nähe des Kumamoto Castle waren und wir immer wieder einen Bus
hatten, machten wir uns auf zum Castle. In Kumamoto war an diesem Tag
auch das „Sakura Matsuri“ Alle Kirschblüten waren in ihrer
vollen Blütenpracht. Das überstieg wirklich noch die Blüten von
Fukuoka. Überall waren Familien und Freunde unterwegs und assen
unter den Bäumen und freuten sich an den Blüten. Das Castle
unterschied sich nicht gross von anderen Castles in Japan aber die
Blüten machten es doch zu etwas Besonderem. Beim Bahnhof gab es auch
non-stop live Performance und viele kleine Stände, die Essen
anboten. Wir versuchten so was wie „Fisch-cake“ In der Mitte
hatte es noch Käse. Ich nahm danach noch eine Glace und Brook nahm
sich noch etwas Karaage.
Als wir uns etwas gestärkt
hatten setzten wir uns wieder für mehr als 2 Stunden in den Bus
zurück nach Fukuoka.
Alles in allem kann man sagen,
dass wir an dem Tag an die 10 Stunden mit dem Bus herum gefahren
waren. Naja...meine geschundenen Füsse von Gestern konnten sich
dabei super erholen und der Vulkan war wirklich eine Erfahrung für
sich!



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