Mittwoch, 2. Mai 2012

01.04.2012 – Mt. Aso




Bild 1 : Krater von Mt. Aso 
Bild 2 : Mt. Aso von etwas weiter weg 
Bild 3 : Kuramoto Castle plus Kirschblüten 

Um nicht all zu spät beim Berg Aso an zu kommen, sind wir bereits um 7 Uhr auf gestanden. Wir wussten, dass die Bus-Fahrt am einfachsten und auch am billigsten ist, also gingen wir ans Informationszentrum und fragten wo wir Tickets kaufen können.
Sie verwiesen uns ans Bus-Zentrum gleich in der Nähe des Bahnhofs, wo wir auch so gleich Tickets ohne Probleme nach Kumamoto kaufen konnten. Von Kumamoto, das wussten wir, kann man einen weiteren Bus zum Berg nehmen.
Gleich 10 Minuten, nachdem wir unser Ticket gelöst hatten kam ein Bus und wir machten uns auf, auf unsere erste 2 Stündige Busfahrt.
Als wir in Kumamoto ankamen gingen wir wieder zuerst in ein Informationszentrum und fragten, wie wir denn nun weiter kommen würden. Und schon wieder hatten wir Glück! Der nächste Bus nach Aso fuhr nur 10 Minuten später. Als wir dort standen und auf den Bus warteten, kam plötzlich ein Bus der mit „Mt. Aso“ angeschrieben war. Die Frau am Informationsschalter hatte nichts von einem direkten Bus zum Berg erwähnt also fragte ich noch das Personal, ob es auch OK wäre, wenn wir diesen Bus nehmen würden. Zum Glück war es in Ordnung und wir konnten es uns wieder bequem machen für weitere 2 Stunden. Die Landschaft vor unseren Fenstern wurde all wie ländlicher. Mount Aso ist ein Vulkan, der noch immer aktiv ist, umso eindrücklicher ist es, wenn man immer wieder Rauch aus mehreren Stellen des Berges austreten sieht. Wir waren aber auf dem Weg zum grössten Krater des Vulkans, der für Besucher zugänglich gemacht wurde.
Nach so vielen Tagen in Tokyo machen mich der Anblich von Grass und Bäumen noch immer glücklich.
Als wir am Fusse des Kraters ankamen gingen wir zuerst mal in die Gondelstation, um von dort unser Ticket zum Berg hoch zu kaufen. Wir wollten mit der Gondel hochfahren und dann zu Fuss zurück laufen. Am Ticketschalter fragte ich auch gleich nach, wann denn der nächste Bus wieder zurück nach Kumamoto fahren würde. Dieser war bereits in einer Stunde, weswegen wir uns etwas beeilen mussten.
Die Gondelfahrt dauerte keine 5 Minuten aber der Krater ist wirklich sehenswert. Der Krater raucht konstant vor sich hin und hält einem die Kraft der Natur richtig vor Augen. Dort Oben war auch der Wind so unglaublich stark, dass wir am Ende ganz verwuschelt waren. Wenn der Wind günstig war, konnte man sogar ein bisschen etwas vom Schwefelwasser sehen, dass im Krater unten ist. Als wir dies jedoch entdeckten, drehte der Wind und der ganze Schwefelrauch hüllte uns ein. Genau in diesem Moment rufen die Sprechanlagen der Gondelstation zum Rückzug auf. Man solle sich in Sicherheit bringen. Nicht wirklich alle hielten sich danach aber der Rauch kratzte schon eine Weile im Hals. Ich und Brook wollten ja eh wieder zurück gehen also machten wir uns an den „Abstieg“. Eigentlich hatten wir für diesen Tag ja „wandern“ geplant...aber mehr als diese 20 Minuten wurden es nicht *lach* Nach zirka 20 Minuten waren wir wieder in der Station und fanden nach einer Weile auch den richtigen Bus zurück nach Kumamoto.
In Kumamoto informierten wir uns wieder zuerst für einen Bus zurück nach Fukuoka. Da wir ganz in der nähe des Kumamoto Castle waren und wir immer wieder einen Bus hatten, machten wir uns auf zum Castle. In Kumamoto war an diesem Tag auch das „Sakura Matsuri“ Alle Kirschblüten waren in ihrer vollen Blütenpracht. Das überstieg wirklich noch die Blüten von Fukuoka. Überall waren Familien und Freunde unterwegs und assen unter den Bäumen und freuten sich an den Blüten. Das Castle unterschied sich nicht gross von anderen Castles in Japan aber die Blüten machten es doch zu etwas Besonderem. Beim Bahnhof gab es auch non-stop live Performance und viele kleine Stände, die Essen anboten. Wir versuchten so was wie „Fisch-cake“ In der Mitte hatte es noch Käse. Ich nahm danach noch eine Glace und Brook nahm sich noch etwas Karaage.
Als wir uns etwas gestärkt hatten setzten wir uns wieder für mehr als 2 Stunden in den Bus zurück nach Fukuoka.
Alles in allem kann man sagen, dass wir an dem Tag an die 10 Stunden mit dem Bus herum gefahren waren. Naja...meine geschundenen Füsse von Gestern konnten sich dabei super erholen und der Vulkan war wirklich eine Erfahrung für sich!

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