Mittwoch, 2. Mai 2012

03.04.2012 – Shopping in Seoul







Bild 1 : Unser erstes richtiges Essen <3
Bild 2 : Strassen in Myeon-dong
Bild 3 : Dieser junger Herr ist sowohl in Japan als auch in Korea überall zu sehen xD 


Am vorherigen Abend hatten wir uns für das Frühstück im Gästehaus eingetragen. Wir wussten nicht wirklich was uns erwartet und wir wussten auch gar nicht, ob es etwas kosten wird.
Als wir in die Lobby kamen setzte sich unser Vermieter in Bewegung und ging in die Küche. Wir machten uns einmal einen Tee und einen Toast. Plötzlich hatten wir noch einen Teller mit Spiegelei, Würstchen kleinen mini Röschtis und eine Schüssel Suppe. Wow! Das hatten wir nicht erwartet. Stellte sich auch noch heraus, dass dieses Luxus-Frühstrück im Preis inbegriffen ist!
Da die Wetterprognose für diesen Tag recht schlecht war, dachten wir, dass wir an dem Tag einfach in der Gegend herum-einkaufen gehen.
Zuerst gingen wir nach Myeon-dong, um dort einen K-POP Laden zu suchen, der gute Bewertungen im Internet bekommen hatte. Es hatte insgesamt 3 K-POP Läden in der Underground-station und hatten ein wirklich gutes Angebot zu super Preisen. Ein Album für zirka 10 Franken, wirklich ein Preis bei dem man nicht meckern kann.
Nach dem begutachten der Läden und des Sortiments zogen wir mal weiter. Wir wollten erst später wirklich etwas kaufen, da wir mal vorab überprüfen wollten.
Als wir die Station verliessen war es gerade so stark am regnen, dass wir einfach in das Kaufhaus direkt daneben gingen, das eine erstaunlich gute Auswahl an Kleidern besass. Alle recht billig und wirklich niedliche Kleider. Sowohl Brook als auch ich verliess den Laden nicht ohne etwas gekauft zu haben *lach*
Danach machten wir uns wieder auf in den Regen, wobei wir uns immer wieder in Läden hinein retteten. In einem davon kaufte ich mir Haarspangen, die ich immer wieder verzweifelt gesucht hatte in Japan. In Seoul zum Glück zu einem akzeptableren Preis.
Per Zufall kamen wir an einem Restaurant vorbei, das seine Speisekarte auch in Englisch hatte und das wirklich lecker aussah. Da wir beide bereits Hunger hatten, entschlossen wir uns spontan hinein zu gehen und unser Glück zu probieren.
Das Essen war wirklich super. Man hat auf seinem Tisch einen Gaskocher und das Personal bereitet quasi das Gericht vor deinen Augen vor. Es war wirklich scharf aber gerade noch im geniessbaren Bereich.
Als wir das Restaurant verliessen stellten wir mit Freude fest, dass es aufgehört hatte zu regnen! Seoul sah gleich drei mal schöner aus ohne Regen!
Wir überlegten, ob wir nun doch noch etwas sightseeing machen sollen, entschieden uns aber dagegen da wir beide recht müde waren und lieber etwas früher nach Hause gehen und länger schlafen.
Auf unserem herumirren fanden wir auch endlich mal eine Post. So konnten wir endlich unsere Postkarten von Japan abschicken....wir schlechte Menschen!
Angrenzend an die Post war auch ein Underground shopping centre....wenn man es so nennen kann. Das „Shopping centre“ besteht aus vielen vielen kleinen Läden, dessen Besitzer eher ältere Leute sind, die unglaublich gelangweilt auf ihren Stühlen sassen.
Quasi durch Zufall stolperten wir auch plötzlich in den Namdaemun-Market hinein. So viele Kleider und Essensstände. Es war auf jeden Fall hilfreich, da ich dort sofort einen Adapter fand. Korea hat die selben Steckdosen wie die Schweiz, allerdings nur mit zwei Stecker. Da die Computerkabel aber 3 hatten brauchten wir einen Adapter. Am einfachsten war ein japanischer Adapter zu finden. Also hatten wir den Adapter am Adapter für den Rest der Zeit. Funktionierte aber einwandfrei.
Am Markt kauften wir einen Teigfisch gefüllt mit Bohnenpaste, eine Süssigkeit die man in Japan auch kaufen kann.
Danach suchten wir unseren Weg zurück nach Myeon-dong und gingen zurück in den CD-Laden und kauften unsere erste Ladung an CD's.
Als wir mit der U-Bahn wieder an unserer Station waren, gingen wir in eines der Cafes die in unserer Nähe waren. In Seoul gibt es Cafe's wie Sand am Meer, also fühlten wir uns verpflichtet diesem Trend zu folgen. Die heisse Schokolade, die ich hatte und der Kaffee, den Brook hatte war wirklich unglaublich lecker¨
Auf dem nach Hause Weg kauften wir uns noch ein kleines Abendessen und gingen dann zurück in unser Hotel.
Dort angekommen stellte ich fest, dass ich immer noch eine schwache Internetverbindung hatte. Anscheinend reichte das WLAN von der Lobby bis zu unserem Zimmer von Zeit zu Zeit, was recht gemütlich war. Wir schauten uns eine Episode von unserem Drama an in unserem Zimmer. Danach war das WLAN wieder weg, also gingen wir in die Lobby und liessen uns eine zweite Episode vorladen.
Als wir diese geschaut hatten gingen wir zu Bett, damit Brook nicht mehr jammern muss am Morgen, dass sie müde sei.
Da das Wetter für den nächsten Tag gut war, stand am nächsten Tag definitiv Sightseeing an.

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