Mittwoch, 2. Mai 2012

31.03.2012 – Fukuoka







Bild 1 : Ramen den wir am ersten Tag assen
Bild 2:  Der Park mit dem See
Bild 3: Kirschblüten gesichtet!!


Da wir uns am vorherigen Tag so „underdressed“ gefühlt hatten, entschlossen wir uns an diesem Tag etwas aufzuhübschen, mit Kleidern die wir bereits gekauft hatten. Zu diesem Zweck zog ich auch meine neuen Schuhe an, wohlwissend, dass ich am Ende des Tages wohl sterben werde darin.
Eigentlich sollte es an diesem Tag regnen...tat es aber nicht wirklich, also entschlossen wir uns gleich als erstes in den Ohori Park. Der Park war wunderschön! Alle Kirschbäume standen bereits in voller Blütenpracht, da Fukuoka mehr südlich liegt.
In der Mitte des Parks hatte es noch einen kleinen See, der auch sehr süss war. Das Wetter war zwar gut, dafür unglaublich windig. Brook hörte nicht auf es „Orkan“ zu nennen *lach* Mit unseren Röcken war das aber auch lustig!
Nachdem wir am See waren wollten wir eigentlich zurück zur Ubahn Station gehen, schafften es aber irgendwie uns zu verirren und landeten dabei an einem noch besseren Ort. Wir landeten beim Fukuoka Castle, das noch mehr Kirschbäume hatte, die noch mehr am blühen waren. Unter allen Bäumen sassen Japaner und assen ihr Picknick und tranken miteinander.
Als wir dann doch noch die Station fanden gingen wir zuerst zum Don Quijote, da Brook in so einen Laden noch unbedingt gehen wollte.
Eigentlich wollten wir nach diesem Laden zuerst zur Hakata Station fahren, um uns dort für die morgige Fahrt zum Mount Aso zu informieren. Aber der Verkehr was so mühsam, dass wir einfach direkt bei der Station für Canal City ausstiegen und uns entschlossen uns halt morgen zu informieren *lach*
Als wir in Canal City ankamen waren wir schon bald verhungert und gingen als erstes Essen. Wir entschlossen uns für ein Restaurant das Katsu und Karaage verkaufte <3 Das Karaage war wirklich lecker!
Nach dem Essen gingen wir zuerst unsere Kino-Tickets für „Hugo“ kaufen, damit wir diese auf Sicher hatten.
Als wir die Tickets unser Eigen nennen konnten musste ich als aller aller Erstes Schuhe kaufen!! Meine schöne, neue Schuhe brachten mich langsam aber sicher um!
Also gingen wir zurück in den Laden, da wir dort am Vortag noch ein anderes Paar gesehen hatten, das nicht so hoch war. Nach einigem herumprobieren fand ich wirklich ein paar, in dem es etwas besser ging um sich fort zu bewegen, also waren sie schon gekauft. Vor dem Kino liefen wir noch etwas herum und stöberten in den Läden und machten unser obligatorisches Purikura Bild.
Der Film war wirklich sehenswert! Ein richtiger Familienfilm, den man immer mal wieder gerne ansieht. Der Film hat wirklich super mit den 3D Brillen gearbeitet, was man doch nicht immer erwartet.
Bevor wir wieder nach Hause gingen, gingen wir noch einen Crepe essen. Brook ist immer noch ganz fasziniert, von der Crepe-Vielfalt die es hier gibt.
Zu Hause machten wir eigentlich dann auch nichts anderes mehr als Drama zu schauen und uns noch etwas über Mount Aso zu informieren.

30.03.2012 – Hiroshima / Fukuoka

Bild 1: Origami Kraniche am Children Peace Monument
Bild 2: Hiroshima Castle
Bild 3: Atomic Bomb Dome

Da wir am Abend schon wieder eine Station weiter fahren werden, mussten wir versuchen alles so gut wie möglich am Morgen uns anzuschauen in Hiroshima. Hiroshima hätte natürlich noch viel mehr zu bieten gehabt aber wir mussten es halt beschränken. Am Morgen checkten wir zuerst aus und konnten unser Gepäck in der Rezeption lassen. Danach fuhren wir zuerst zum Bahnhof und kauften unsere Ticket nach Fukuoka, bzw. Hakata.
Danach gingen wir als aller erstes zum Hiroshima Castle. Das Castle selber war nach der Atombombe auf Hiroshima komplett zerstört gewesen, demnach neu sind noch einige Gebäude. Die Brücke ist zum beispiel an die 20 Jahre alt, genauso wie einige Teile der Aussengebäude. Das Castle selber wurde in den 50er Jahre bereits wieder aufgebaut. Ebenfalls gibt es zwei Bäume, die die Atombombe überlebt haben und noch immer in dem kleinen Park stehen. Das Castle selber konnte man für einen kleinen Eintrittspreis auch betreten. Für diesen kleinen Preis wurde uns eine recht grosse Ausstellung geliefert. Man sah wieso das Castle aufgebaut worden war und andere Informationen zu den Menschen zu dieser Zeit-Epoche.
Nach diesem lehrreichen Abstecher gingen wir weiter zum Atomic Bomb Dome. Dieser Dome sieht noch immer so aus, wie am Tag an dem die Bombe eingeschlagen hat und steht heute noch immer so dar als Zeichen des Friedens. Angrenzend an den Dome findet sich der Peace Park, in dem es viele weitere Statuen und Andenken an die Opfer gibt.
Das eindrücklichste fand ich das „Children's Peace Monument“ Das Monument steht für all die Kinder die durch die Atombombe und ihre Folgen ihr Leben verloren haben. Auslöser war ein junges Mädchen, dass als Spätfolge Leukemie bekommen hatte. Sie plante vor ihrem Tod 1000 Papierkraniche zu falten, konnte dies aber nicht fertig stellen. Also übernahmen ihre Klassenkameraden und viele andere Menschen auf der ganzen Welt diese Aufgabe. Ihre Klasse forderte später einen Ort, an dem diesen Kindern gedenkt wird. Heute kann man tausende von Kranichen in der Nähe des Monuments ausgestellt sehen. Nach diesen Besichtigungen machten wir uns zurück zum Hostel und nahmen unser Gepäck mit. Am Bahnhof gingen wir noch schnell zur Post und kauften uns Momiji Manju. Das ist eine Spezialität von Miyajima, das ganz in der Nähe von Hiroshima liegt. Das was wir versuchten war wirklich lecker, also freue ich mich sehr im Sommer das Original in Miyajima versuchen zu können. Die Fahrt nach Fukuoka war sehr schnell vorüber und schon waren wir in einem noch wärmeren Gebiet. Das Hostel fanden wir auch recht schnell. Die Zimmer eher klein aber völlig genügend. Da wir noch Zeit hatten machten wir uns auf zur Canal City. Das ist eine Shopping Mall in Fukuoka, die uns empfohlen wurde. Besonders für die Art von Ramen, die man dort essen kann. Man konnte selber die Zutaten für die Suppe wählen. Ob man eher fettig will, eher scharf usw. Wir wussten nicht dass die „Spezielle Sauce“ des Ladens so scharf war, sonst hätte ich die wohl weggelassen. Das ganze war wirklich sehr lecker aber eben recht scharf *lach* Danach liefen wir noch etwas im Kaufhaus herum, wobei wir uns völlig underdressed fühlten. Beim herumsehen fand ich ein paar Schuhe, das ich absolut süss fand und kaufte. Die Schuhe haben für meine Verhältnisse einen riesigen Absatz...aber sie waren so süss! Ausser eine weitere Episode „Secret Garden“ zu schauen, machten wir an dem Tag nichts mehr :)

Sonntag, 1. April 2012

29.03.2012 – Osaka Kaiyukan / Hiroshima




Bild 1 : Das ist wohl der lustigste Fisch, den ich je gesehen habe. Er sieht einem so extrem vorwurfsvoll an!! "Wieso isst du meine Rasse??!?!"
Bild 2 : so schön
Bild 3 : Unser Zimmer in Hiroshima

Schon unser letzter Tag in Osaka. Wir überlegten lange, was wir am besten machen könnten an unserem letzten Tag und entschlossen uns, dass es eine lustige Idee wäre, wenn wir ins Osaka Aquarium gehen würden, das recht berühmt ist.
Wir packten unsere Koffer und machten uns auf zur Station zum Aquarium. Auf dem Weg hielten wir noch an einem Ticketschalter und lösten unser Shinkansen Ticket nach Hiroshima.
Das Aquarium fanden wir zum Glück sehr schnell, obwohl wir dachten wir hätten uns verlaufen. Mit Freude fanden wir Coin Lockers in der Grösse unserer Koffer und wir machten uns auf zu den Fischen!! Das grösste Aquarium der Welt war wirklich sehenswert! Es gab so viele Arten, die ich noch nie gesehen hatte und die seltsam, lustig oder eklig waren. Der lustigste Fisch war ein Monster! Mindestens ein Meter lang und hoch aber dünn. Riesig Fette Lippen und ein Blick als wäre er in Dauer-Erstaunen.
Das absolut hässlichste Wesen waren Unterwasser-Krabben. Ich finde ja normale Krabben süss...aber diese hatten etwa 3 mal so lange Beine, was ihnen einen hässlichen Spinnen-Loock verabreichte. *schauder*
Als wir aus dem Aquarium raus waren gingen wir endlich mal Morgenessen essen! Dazu gabe es Takoyaki! Wir hatten es noch nicht geschafft Takoyaki in Osaka zu essen, also gab es die halt als „Morgenessen“.
Bevor wir wieder zum Bahnhof gingen machten wir Purikuras. Gleich zwei, da wir gestern in Kyoto keinen Automaten gefunden hatten *lach*
In Shin-Osaka kauften wir uns wieder ein Bento für den Zug und etwas zu knabbern und dann hiess es auf den Zug warten. Diese kommen aber immer so toll pünktlich, wodurch wir schon bald auf unseren Sitzen sassen.
Obwohl Osaka auf uns zu Beginn einen eher düsteren Eindruck machte und ich immer nur Negative Dinge gesucht hatte, muss ich doch sagen, dass ich es ins Herz geschlossen habe. Es hab so viele tolle Orte hier, die es definitiv Sehenswert machen.
Ich frage mich allerdings die ganze Zeit, wie Touristen ohne japanische Kenntnisse in Osaka überleben. Englisch wird nur spärlich benutzt und nur an den Hauptstationen. Ich bin meiner Schule so dankbar, dass ich schon 500 Kanji lesen kann. Ohne die hätten wir wohl schon etwa 10 mal den falschen Zug genommen!
Dieses mal hatten wir super Glück mit den Sitzen. Wir waren in der ersten Reihe, wodurch wir niemand vor uns sitzen hatten. Dadurch hatte ich absolute Beinfreiheit die ganze Fahrt über, obwohl mein Koffer vor mir stand!
Die Shinkansenfahrten alleine sind ein Erlebnis für sich!
In Hiroshima mussten wir umsteigen in ein Tram, das uns in die Nähe der Jugendherberge führte. Dort wurden wir umschweiflich von einem Engländer begrüsst. War mal wieder eine nette Abwechslung etwas britisches Englisch zu hören!
Wir bezogen sogleich unser Zimmer, das wieder in japanischem Stil war. Unglaublich süss sah es aus mit einem Tischchen und unseren zwei Futons.
Da wir irgendwie K.O. Waren wollten wir uns nicht mehr gross bewegen für den Rest des Tages und schauten uns zwei Episoden von einem Koreanischen Drama an. Wir stimmen uns langsam ein auf Seoul.

Freitag, 30. März 2012

28.03.2012 – Kyoto




Bild 1 : Die Tore vom Fushimi Inari Schrein
Bild 2 : Der Kinkakuji
Bild 3 : Kirschblüten !!

Das war nun wirklich ein anstrengender Tag, mit sehr sehr viel Sehenswürdigkeiten. Das war bis jetzt der Tag, der am meisten touristig war und ich bezweifle, dass wir den toppen können. Der Weg nach Kyoto war wirklich sehr einfach zu finden und schon nach kurzer Zeit standen wir am Bahnhof in Kyoto und machten uns als erstes mal auf in ein Informationszentrum. Nicht wirklich viel geplant hatten wir für den Tag. Nur ich wusste, dass ich den Kinkakuji sehen will und Brook wusste, dass sie die vielen roten Tore sehen will. Also fragte ich einfach mal an der Information, wie man am besten zum Kinkakuji kommen kann. Dabei bekamen wir eine gute Karte, auf der stand, dass man eine Bus-Tageskarte machen kann für nur 500 yen. Die machten wir uns natürklich sehr gerne, da das um einiges billiger kam. Als wir das Ticket bekamen, bekamen wir noch eine sehr gute Karte, auf der wie dann auch die roten Toren fanden.
Zuerst fuhren wir zirka 40 Minuten mit dem Bus damit wir beim Kinkakuji ankamen. Von dort aus hiess es einfach nur: Folge den Touristen.
Der Kinkakuji ist wirklich ein unglaublich schöner Schrein. Leider hatte es gerade zu der Zeit angefangen zu Regnen, aber das hat dem Schrein kein bisschen von seinem goldenen Glanz geraubt. Um den Schrein herum hatte es noch sehr viel Natur, die schön hergerichtet wurde. Als wir wieder draussen waren, war es recht stark am regnen und wir gingen uns Regenschirme kaufen. Natürlich war dies das letze Mal an dem Tag gewesen, dass es geregnet hat....was uns aber auch nur allzu recht war! Auch ein paar Socken kauften wir uns! Wir werden eine schöne Sammlung an Souvenier-Socken besitzen!
Als nächstes gingen wir mit dem Bus ein paar Stationen weiter und besuchten einen zweiten Tempel namens Ryoanji Temple. Der Garten zu diesem Tempel war wirklich unglaublich schön und entspannend.
Wir waren dann schon eine ganze Weile unglaublich hungrig und fanden endlich ein passendes Restaurant. Curry genossen wir, während wir etwas weiter planten.
Unsere nächste Attraktion wäre das Nijo Castle gewesen....dummerweise war das genau in dieser Stunde zu, als wir ankamen. Das Castle ist eine Stunde geschlossen zwischen Tages und Nacht- Zeit. Wir kamen genau dann an. Da wir nicht eine Stunde warten wollten, machten wir uns halt wieder auf den Weg in Richtung rote Tore, die zum Fushimi Inari Schrein gehören.
Wir hatten gerade Glück, dass wir den Bus erwischten, der nur ein mal in der Stunde fährt. Als wir dort ankamen waren alle Souvenierläden bereits geschlossen und Touristen hatte es auch so gut wie keine mehr. Es war schon am eindunkeln, was die Tore noch mystischer wirken liess. Nachdem wir ein bisschen in den Toren herumstolziert waren machten wir uns wieder auf den Rückweg. Da wir einen Bus verpassten nahmen wir die Bahn zurück, bzw. Gingen direkt ins Gion-Viertel.
Das ist das ehemalige Geisha Viertel oder Rotlichtviertel von Kyoto. Ich muss allerdings sagen, dass von dem nicht mehr viel übrig geblieben ist. An der Hauptstrasse entlang rangelten sich Markennamen um die Plätze. Das alltägliche Stadtleben halt. Es gab aber einige Seitensträsschen, die noch viele alte Gebäude besassen und japanisches Essen anboten. Die Preise zu diesen Gourmet-Läden waren aber immense, wodurch wir denken, dass der typische Japner sein Date dort hin führt um Eindruck zu schinden.
K.O. Von so viel Sightseeing machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Zu Hause teilten wir uns auf. Ich setzte mich in die Lobby und fing an einen Film laden zu lassen, damit wir den später zusammen schauen konnten und Brook duschte in der Zwischenzeit. Als Brook fertig war ging ich schnell duschen bevor wir uns in unserem Bett einkuschelten. Der Film hiess „You are my Pet“ und ist ein Koreanischer Film mit einem Schauspieler, den ich sehr gerne habe und der momentan in Japan ein grosses Ansehen besitzt. Der Film war wirklich lustig und Brook weiss jetzt, wieso ich den Schauspieler mag *lach*

Donnerstag, 29. März 2012

27.03.2012 – Nara und Shin-Sai-Bashi






Um zirka 10 Uhr machten wir uns auf nach Nara. Dieses Mahl verfuhren wir uns nicht einmal gross! Wir mussten nur einmal umsteigen, weil unser Zug nicht in die richtige Richtung weiterfuhr. Auf dem Weg nach Nara sahen wir so viele kleine Dörfer und ländliche Landschaften, dass ich mich schon beinahe wie zu Hause gefühlt hatte.
Als wir in Nara ankamen war wirklich alles ganz einfach. Zum einen hatte es viele Touristen und zum anderen war es wirklich gut beschriftet. Der Weg zum Park dauerte etwa 15 Minuten und führte durch eine grosse, weite Shoppingstreet.
Von der Strasse in den Park gab es praktisch einen fliessenden Übergang. Bevor wir überhaupt in dem Park waren, sahen wir schon 2 Schreine.
Quasi am Eingang zum Park wurden wir bereits von Rehen begrüsst. Bereits dort konnte man „Deer Cookies“ kaufen, um damit die Rehe zu füttern. Wir dachten wir warten noch ein Weilchen und liefen mal etwas mehr in den Park hinein. So viele Bäume und so schön an zu sehen! Beim zweiten Cookie-Verkaufsstand nahmen dann auch wir ein Bündel Kekse und wurden sogleich auch schon von den Rehen aufgefressen. Diese Rehe wissen ganz genau, welche Personen Futter bei sich haben und kommen und stupsen dich an und laufen dir eine ganze Weile nach, wenn ihnen danach ist.
Ich erinnere mich immer noch, wie ich als kleines Kind in einem Tierpark mal von einer Herde Rehe umzingelt war, und alle mein Futter gefressen haben und ich mich nicht wehren konnte...in etwas so fühlte ich mich wieder *lach*
Immerhin geben diese Rehe nach einer Weile auf! Wenn man ihnen den Rücken zudreht und weiter läuft geben sie meistens auf. Die nächste Person, die Futter besitzt ist ja nun wirklich nicht weit weg!
Wir schlenderten sich für gut 2 Stunden in dem Park herum und sahen viele viele Rehe und auch einige Schreine. Das Nandaimon Gate und der Todaiji Schrein, waren dabei die schönsten. In einer touristigen Strasse im Park konnten wir dann nicht widerstehen und kauften uns ein paar Souvenirs. Handyanhänder und Socken! Natürlich Reh-Socken!
Direkt daneben gab es einen Stand der heisse Süsskartoffeln verkaufte.
Da wir erst zu Hause Essen gehen wollten, entschlossen wir uns für so eine Kartoffel.
Hmm die war lecker! Richtig schön warm, süss und lecker!
Wir setzten uns irgendwo auf eine Bank und genossen unsere warme Kartoffel.
Als wir aus dem Park wieder raus waren machten wir schnell einen kurzen Abstecher nach Naramachi. Das sind kleine Seitensträsschen, die aus älteren Häusern besteht. Das war wirklich viel japanischer Baustil-flair. Aber nach ein paar Metern drehten wir wieder um, da wir nicht wirklich darin interessiert waren Töpferkunst oder ähnliches zu kaufen.
Auf dem Weg zum Bahnhof hielten wir noch an um Purikuras zu machen. Wenn das so weiter geht überlege ich mir wirklich, ob ich mir ein Purikura-Album zu tun muss!
Der Rückweg war noch einfacher wie der Hinweg. Der Zug hielt direkt an unserer Station und schon waren wir zu Hause. In unserem Hotel hat es in der Lobby ein Schild, das den besten Okonomiyaki-shop angepriesen hatte, also entschlossen wir uns dieses zu versuchen.
Als wir den Laden in unserer Nähe fanden waren wir überrascht. Der Laden war wirklich klein. Bestenfalls hat er etwa Platz für 12 Personen, und dann ist er überfüllt. Als wir rein gingen war allerdings niemand anderes dort ausser wir, so hatten wir unsere Privatbedienung. Der ältere Herr, der wohl der Besitzer war, war wirklich ausgesprochen freundlich und unterhielt sich für eine Weile mit uns. Ich denke er hätte auch Englisch sprechen können, aber ich unterhielt mich auf Japanisch mit ihm...sorry Brook dass du dann immer daneben sitzen musst und nichts verstehst....
Wir bekamen von ihm noch gratis Umeshu mit Soda vermischt. Umeshu ist Pflaumenwein und so ziemlich der einzige Wein, den ich mag. Der Wein selber ist schon unglaublich süss, vermischt mit Soda war er noch süsser und noch einfacher zu trinken. War unglaublich lecker. Ich nahm Squid Okonomiyaki und Brook nahm mit Schweinefleisch.
Er bereitete die Okonomiyaki selber zu und brachte sie dann zu uns an den Tisch.
Er wies und auch noch an, wie wir sie richtig zu essen haben. In Osaka isst man Okonomiyaki nur mit dem Bratspachtel und nicht wie in Tokyo mit den Stäbchen. Man lernt nie aus in diesem Land!
Als wir gingen sassen schon ein paar andere Gäste in dem Restaurant. Ich bin überzeugt, dass er eine ganze Stammkundschaft besitzt. Der Preis war auch lächerlich günstig! Nur 550 yen für das beste Okonomiyaki, dass ich je hatte.
Als wir bezahlten drückte er uns noch ein kleines Souvenier in die Hände.
Wenn ich könnte würde der kleine Laden die höchste Punktzahl auf allen Gourmetseiten bekommen!
Als wir voll gegessen waren gingen wir wieder nach Namba nach Shin Sai Bashi, um dort die Läden unsicher zu machen. Wir waren sicher gut 3 Stunden in den Läden unterwegs und kauften uns dumm und dämlich. Auch ich kaufte mir zwei Oberteile, ein Unterhemd und ein Rock. Brook schaffte sich noch einiges mehr an *lach*
Als wir uns müde geshoppt hatten gingen wir wieder ein Frozen Yogurth essen und machten uns dann wieder auf den nach Hause weg.
In der Lobby sassen wir für gut zwei Stunden und planten für den nächsten Tag und versuchten mit der Bilderflut klar zu kommen.
Am nächsten Tag geht es auf nach Kyoto! Mal schauen, was wir dort so erleben werden.

26.03.2012 – Osaka Castle, Umeda Sky Building, Hep Five





Bild 1 : Umeda Sky Building
Bild 2 : Kirschblüten um Osaka Castle
Bild 3 : Osaka Castle
Bild 4 : Aussicht vom Riesenrad im Hep Five

Das war nun definitiv ein produktiver Tag! Nachdem wir uns um zirka 9 Uhr aus dem Bett gewälzt hatten, gingen wir als aller Erstes zum Osaka Castle. Auch ohne viele Karte fanden wir dies super schnell und einfach. Kein Wunder, wenn alle Touristen gleichzeitig in die selbe Richtung wollen!
Bevor man beim Castle ankommt, durchquert man einen grossen Park, der alleine schon sehenswert war. Auf einem grossen Sandfeld spielten mehrere Leute Baseball, Fussball und weitere Sportarten. Schon von weitem konnte man das Castle auf dem Hügel stehen sehen.
Bevor wir wirklich in die Burg-Anlage gingen, durchquerten wir einen Park, voller Kirschbäume. Zu unserer Freue waren schon etwa die Hälfte davon am blühen. Unglaublich viele Kirschblüten-Fotos habe ich nun *lach*
Nachdem wir auch noch genügend Nach-Aufnahmen von dem Castle gemacht hatten, versuchten wir zurück zur JR Station zu finden....anscheinend ist alles in Osaka nicht ganz so einfach und wir scheinen eine Begabung zu haben, uns zu verlaufen. Deswegen dauerte auch unser Rückweg doppelt so lange wie nötig.
Von dort aus gingen wir direkt nach Osaka-Station und wollten dort ins Ueda Sky Building, auch genannt „floating garden“.
Wollen ist nicht gleich können. Wir irrten sicher zirka 2 Stunden herum bis wir kurz davor waren auf zu geben. Glücklicherweise liefen wir gerade dann, an ein Info-Zenter heran, das uns den Weg erklären konnte. So kompliziert war es eigentlich gar nicht....
Das Ueda Sky Building sind zwei grosse Türme, die in den obersten Etagen miteinander verbunden sind. Zu Oberst oben kann man im Kreis herum laufen und hat eine schöne Panorama Aussicht über Osaka. Unglaublich stark war der Wind aber die Aussicht war gut. Mit dem Wetter im Allgemeinen hatten wir heute Glück. Es regnete nur einmal ein paar Tropfen und dann später am Abend wieder.
Nach dieser Panorama Aussicht machten wir uns auf den Weg ins Hep Five. Das ist ein Einkaufszentrum mit einem roten Riesenrad auf dem Dach. Das Einkaufshaus hat über 7 Etagen voller Klamottenläden...Freude herrscht! Ich fühle mich so was von tot!
Zuerst gingen wir allerdings etwas essen. Omreis! Das war wirklich unglaublich lecker und mit vollem Magen kann man besser zwei Stunden shoppen überstehen.
Insgesamt kaufte ich mir eine blaue Mütze und ein süsses Oberteil.
Danach ruhten wir uns in einem Kaffee für ein paar Minute aus, bevor wir in ein Don Quihote wollten. Leider hatte der gerade Umbauten und war geschlossen...
Als Nächstes besorgten wir uns Kino-Karten. Da wir nicht mehr viel mehr geplant hatten, war Kino eine gute Alternative.
Bevor unser Kino-Film anfing gingen wir auf eine Rundfahrt mit dem Riesenrad.
Immer wieder beängstigend in solch luftigen Höhen zu sein aber die Aussicht war wirklich gut!
Der Tag war wirklich sehr lustig, also hatte er Puricuras verdient! Diese zu machen und zu dekorieren brauchte auch noch einige Zeit, wodurch wir dann schon ins Kino gehen konnten. Wir sahen uns den Film „In Time“ an. In westlichen Kinos lief der im letzten Jahr aber Japan hat erst vor kurzem damit begonnen, diesen Streifen zu zeigen. Immer etwas hinter der Zeit, was das anbetrifft!
Vollgegessen mit Popcorn verliessen wir das Kino wieder und machten uns müde auf den nach Hause Weg.
Im Haus mussten wir etwas warten, bis wir die Duschen benutzen konnten, da es nur zwei gibt. Alternative wäre das öffentliche Bad aber wir warteten lieber ^^
Am Abend setzen wir uns für eine Weile in die Lobby und recherchierten im Internet, was wir für Morgen tun sollen. Da das Wetter morgen gut sein soll, fiel unsere Wahl auf Nara. Rehe hier kommen wir!

25.03.2012 – Tokyo Metropolitan Government Office / Osaka!!





Bild 1 : Dotonbori
Bild 2 : Unser Zimmer! <3
Bild 3 : das Government Building in Tokyo von Aussen
Bild 4 : Frozen Yogurth <3

Zuerst machten wir uns am Morgen auf nach Shinjuku, um noch einen weiteren Ort abzuklappern, den Brook gerne sehen würde: Tokyo Metropolitan Government Office.
Das sind zwei riesige Twin-Towers, die 48 Stockwerke haben und eine gute Aussichtsplatform hat. Wir deponierten unser Gepäck in einem Fach und machten uns auf den Weg. Zum Glück hatten wir genug Zeit berechnet, da wir sonst bestimmt zu spät gekommen wären für unser Shinkansen nach Osaka.
Der Eintritt zum Gebäude ist gratis und bietet wirklich eine super Aussicht über Tokyo! Leider war es etwas bewölkt, sodass wir keinen Blick auf Fujisan erhaschen konnten.
Danach schnappten wir unser Gepäck und gingen mal nach Tokyo-Station um dort den Eingang zu den Shinkansen zu suchen. Dies war zum Glück einfacher, als wir dachten und wir hatten noch genügend Zeit um uns ein Bento und sonstige Verpflegung zu kaufen.
Der Zug fuhr extrem pünklich um 14:00 ab.
Reisen mit einem Shinkansen ist extrem bequem...hätte man nicht einen riesigen Koffer bei sich, oder eine doofe Person vor sich sitzen. Da unsere Koffer so gross sind, mussten wir unsere vor uns hin stellen. Das ist nicht so ein Problem, da man wirklich extrem viel Beinfreiheiten hat in diesem Zug. Aber die Person vor mir, fand es natürlich eine tolle Idee ihren Stuhl ganz nach hinten klappen zu lassen, wodurch meine Beine die ganze Fahrt über eingequetscht waren.
Als wir langsam aus Tokyo rausfuhren und es langsam wieder Bäume und Wasser zu sehen gab, merkte ich wie lange ich nun schon wieder in Tokyo bin. Mal wieder etwas Natur zu sehen tut wirklich gut!
Nach Kyoto hatte ich endlich Beinfreiheit für ganze tolle 15 Minuten. Ich genoss jede einzelne davon!
Als wir in Shin-Osaka ankamen, ging es mal darum irgendwie zu unser Station zu kommen...das sagt sich einfacher, als es wirklich ist. Nachdem wir ein wenig herum geirrt waren, fuhren wir mal bis nach Osaka. Von dort war es dann nicht mehr so eine Kunst nach Shin-Imamiya zu kommen. Wir dachten, dass wir schwarz fuhren, und wollten nach bezahlen. Umso erstaunter waren wir, als wir erfuhren, dass mit dem Shinkansen Ticket man eine Strecke fahren kann. Wie praktisch.
Das Hotel zu finden war zum Glück extrem einfach! Von der Station nur 4 Minuten zu Fuss.
Der Rezeptionist schien erleichtert, als er merkte dass ich Japanisch spreche und das Zimmer zu beziehen ging extrem schnell.
Unser Zimmer ist ein kleines Zimmer in japanischem Style. Kleiner Fernseher, kleiner Kühlschrank, ein Tisch und 2 Futon. Wir befinden uns auf einem Frauen-Stock und die Toiletten sind geteilt. Ganz wie zu Hause.
Es gibt 2 Duschen, die man 24 Stunden am Tag benutzen kann für das ganze Hotel und ein öffentliches Bad. Was wir benutzen werden, wissen wir noch nicht.
Nachdem wir uns etwas umsahen machten wir uns auf nach Dotonbori, welches ein Grossteil Nachtlebens von Osaka ausmacht. Meine Güte waren das viele Läden! Wir liefen für gut 3 Stunden herum und sahen uns etwas um. An einem Ort stolperten wir über einen Frozen Yogurth Laden. Der Laden war ähnlich, wie der Frozen Yogurth Laden in London, der mich und Brook bald schon als Stammgast hatte. Man kann seinen Yogurth selber zusammen stellen und zahlt dann das Gewicht. Hmm so lecker! So viele verschiedene Geschäcker!
Danach liefen wir noch etwas weiter und besuchten mal einen Disney Store...meine Güte...sogar Disney Artikel sind etwa 10 mal süsser in Japan!
Ich hab den Laden nicht verlassen, ohne etwas zu kaufen! *lach*
Danach war schon 9 Uhr und wir machten uns langsam auf den nach Hause weg. Zu Hause prüften wir mal, ob wir in der Lobby Wi-Fi haben. Das funktioniert soweit so gut. Als wir dort wahren, kamen wir plötzlich ins Gespräch mit einer Mexikanerin und einem Taiwanesen. Die Mexikanerin heisst Maria und reisst Morgen bereits wieder ab. Aber das lustige ist: Sie wohnt zur Zeit mit ihrem Freund in Seoul und wir werden sie wohl in einer Woche wieder sehen. So schnell lernt man neue Leute kennen!
So weit kann ich sehen, dass Osaka um einiges anderst ist als Tokyo. Da ich mir die Grösse von Tokyo schon so gewöhnt bin, bin ich immer wieder überrascht wie niedrig die Häuser hier sind und wie breit die Wege. Ich vergleiche die beiden Städte die ganze Zeit und muss etwas Acht geben, damit ich nicht nur negative Seiten entdecke. Mag Tokyo halt schon zu sehr!
Morgen steht shoppen auf dem Plan! Mal schauen, was sich hier so finden lässt! ;)