



Bild 1 : Dotonbori
Bild 2 : Unser Zimmer! <3
Bild 3 : das Government Building in Tokyo von Aussen
Bild 4 : Frozen Yogurth <3
Zuerst machten wir uns am Morgen auf nach Shinjuku, um noch einen weiteren Ort abzuklappern, den Brook gerne sehen würde: Tokyo Metropolitan Government Office.
Das sind zwei riesige Twin-Towers, die 48 Stockwerke haben und eine gute Aussichtsplatform hat. Wir deponierten unser Gepäck in einem Fach und machten uns auf den Weg. Zum Glück hatten wir genug Zeit berechnet, da wir sonst bestimmt zu spät gekommen wären für unser Shinkansen nach Osaka.
Der Eintritt zum Gebäude ist gratis und bietet wirklich eine super Aussicht über Tokyo! Leider war es etwas bewölkt, sodass wir keinen Blick auf Fujisan erhaschen konnten.
Danach schnappten wir unser Gepäck und gingen mal nach Tokyo-Station um dort den Eingang zu den Shinkansen zu suchen. Dies war zum Glück einfacher, als wir dachten und wir hatten noch genügend Zeit um uns ein Bento und sonstige Verpflegung zu kaufen.
Der Zug fuhr extrem pünklich um 14:00 ab.
Reisen mit einem Shinkansen ist extrem bequem...hätte man nicht einen riesigen Koffer bei sich, oder eine doofe Person vor sich sitzen. Da unsere Koffer so gross sind, mussten wir unsere vor uns hin stellen. Das ist nicht so ein Problem, da man wirklich extrem viel Beinfreiheiten hat in diesem Zug. Aber die Person vor mir, fand es natürlich eine tolle Idee ihren Stuhl ganz nach hinten klappen zu lassen, wodurch meine Beine die ganze Fahrt über eingequetscht waren.
Als wir langsam aus Tokyo rausfuhren und es langsam wieder Bäume und Wasser zu sehen gab, merkte ich wie lange ich nun schon wieder in Tokyo bin. Mal wieder etwas Natur zu sehen tut wirklich gut!
Nach Kyoto hatte ich endlich Beinfreiheit für ganze tolle 15 Minuten. Ich genoss jede einzelne davon!
Als wir in Shin-Osaka ankamen, ging es mal darum irgendwie zu unser Station zu kommen...das sagt sich einfacher, als es wirklich ist. Nachdem wir ein wenig herum geirrt waren, fuhren wir mal bis nach Osaka. Von dort war es dann nicht mehr so eine Kunst nach Shin-Imamiya zu kommen. Wir dachten, dass wir schwarz fuhren, und wollten nach bezahlen. Umso erstaunter waren wir, als wir erfuhren, dass mit dem Shinkansen Ticket man eine Strecke fahren kann. Wie praktisch.
Das Hotel zu finden war zum Glück extrem einfach! Von der Station nur 4 Minuten zu Fuss.
Der Rezeptionist schien erleichtert, als er merkte dass ich Japanisch spreche und das Zimmer zu beziehen ging extrem schnell.
Unser Zimmer ist ein kleines Zimmer in japanischem Style. Kleiner Fernseher, kleiner Kühlschrank, ein Tisch und 2 Futon. Wir befinden uns auf einem Frauen-Stock und die Toiletten sind geteilt. Ganz wie zu Hause.
Es gibt 2 Duschen, die man 24 Stunden am Tag benutzen kann für das ganze Hotel und ein öffentliches Bad. Was wir benutzen werden, wissen wir noch nicht.
Nachdem wir uns etwas umsahen machten wir uns auf nach Dotonbori, welches ein Grossteil Nachtlebens von Osaka ausmacht. Meine Güte waren das viele Läden! Wir liefen für gut 3 Stunden herum und sahen uns etwas um. An einem Ort stolperten wir über einen Frozen Yogurth Laden. Der Laden war ähnlich, wie der Frozen Yogurth Laden in London, der mich und Brook bald schon als Stammgast hatte. Man kann seinen Yogurth selber zusammen stellen und zahlt dann das Gewicht. Hmm so lecker! So viele verschiedene Geschäcker!
Danach liefen wir noch etwas weiter und besuchten mal einen Disney Store...meine Güte...sogar Disney Artikel sind etwa 10 mal süsser in Japan!
Ich hab den Laden nicht verlassen, ohne etwas zu kaufen! *lach*
Danach war schon 9 Uhr und wir machten uns langsam auf den nach Hause weg. Zu Hause prüften wir mal, ob wir in der Lobby Wi-Fi haben. Das funktioniert soweit so gut. Als wir dort wahren, kamen wir plötzlich ins Gespräch mit einer Mexikanerin und einem Taiwanesen. Die Mexikanerin heisst Maria und reisst Morgen bereits wieder ab. Aber das lustige ist: Sie wohnt zur Zeit mit ihrem Freund in Seoul und wir werden sie wohl in einer Woche wieder sehen. So schnell lernt man neue Leute kennen!
So weit kann ich sehen, dass Osaka um einiges anderst ist als Tokyo. Da ich mir die Grösse von Tokyo schon so gewöhnt bin, bin ich immer wieder überrascht wie niedrig die Häuser hier sind und wie breit die Wege. Ich vergleiche die beiden Städte die ganze Zeit und muss etwas Acht geben, damit ich nicht nur negative Seiten entdecke. Mag Tokyo halt schon zu sehr!
Morgen steht shoppen auf dem Plan! Mal schauen, was sich hier so finden lässt! ;)






