Mittwoch, 2. Mai 2012

07.04.2012 – Last Day of our travel








Bild 1 - 3 : Kunststrasse dessen Namen ich nicht kenne
Bild 4 : Unser letztes Essen >3<


Am Tag zuvor hatten wir ja praktisch schon alles gepackt, was das endgültige Packen extrem erleichtert hat. Da wir sowieso früh aufstehen mussten zur Zimmer-Übergabe meldeten wir uns mal wieder für das Frühstück an.
Als wir gefrühstückt hatten hiess es auch schon Abschied nehmen von unserem Zimmer. Wir konnten unser Gepäck im Hotel zurücklassen und machten uns ein letztes mal auf in die Stadt. Zuerst blieben wir allerdings bei unserer Station und suchten eine Strasse, die Nayong uns empfohlen hatte. Eine Strasse an der es ganz viel verschiedene Strassenkunst anzuschauen gibt. Nachdem wir zirka 30 Minuten in der Gegen herum irrten fanden wir die Strasse schlussendlich.
Es gab wirklich einige Bilder an den Häuserwänden, die extrem kreativ waren. Es gab auch ein paar Skulpturen und Treppen-Bilder.
Nach diesem kulturellen Abstecher machten wir uns (mal wieder) auf den Weg nach Myeon-dong.
Da wir beide langsam bereits Hunger hatten machten wir uns langsam auf die Suche nach einem passenden Restaurant. Wir liefen an unserem Restaurant vorbei, in dem wir schon zwei mal waren, gingen jedoch nicht hinein. Wir dachten, dass wir vielleicht noch etwas anders cooles finden würden....schlussendlich gingen wir doch wieder in genau dieses Restaurant, einfach in eine andere Filiale der Kette.
Dieses mal hatten wir eine Art Fried-rice (natürlich einfach schärfer) und fügten als Extra noch mehr Topokki hinzu. Das Personell schien nicht so ganz zu wissen, wie genau Topokki in dieses Essen passen soll, aber uns war das ganz herzlich egal und das Topokki passte perfekt zu dem Reis <3
Nach dem Essen schlenderten wir noch für eine Weile in Myeon-dong herum und betätigten noch unsere letzten Einkäufe. Brook noch ein paar Kleider und CD's und ich noch eine CD plus noch ein paar Sachen aus einem Laden namens „Art Box“, der extrem lustige Sachen verkauft. Ich habe mir selber eine Lesepflanze gekauft. XD Ein Buchzeichen in Form eines kleinen Pflänzchen <3
Dann war es auch schon praktisch Zeit um das Gepäck zu holen und zum Flughafen zu gehen. Im Hotel stopften wir noch alles neue Zeugs in unsere Koffer und machten uns mit diesen Monstern auf zu unserer Station.
Zum Glück fanden wir eine Rolltreppe, die in die Station hinein führte. Als wir jedoch den Lift zur Platform nehmen wollten, war dort schon ein älterer Mann im Rollstuhl. Ich weiss bis heute nicht, ob der arme Mann im Lift stecken geblieben ist, oder auf jemanden gewartet hat, der ihn abholt...auf jeden Fall konnten wir ihn nicht verstehen und machten uns halt auf zur Rolltreppe.
Da Brook's Koffer schwerer war als meiner (und Brook schwächer...xD) wollte ich zuerst meinen Koffer hinunter tragen, um dann Brook zu helfen. Ich kam allerdings nur gut 3 Treppen weit mit meinem Koffer, bis mir ein Koreaner den Koffer aus den Händen nahm und ihn für mich hinunter trug. Also ging ich die paar Schritte zurück und half Brook mit tragen. Japan kann wirklich noch einiges lernen von den koreanischen Gentlemens!
Die Fahrt zum Flughafen dauerte wieder gut eine Stunde und schon waren wieder an diesem futuristischen Flughafen angekommen.
Wir kamen später an als wir erwartet hatten, also konnten wir eigentlich beide gleich ein checken. Ich für meinen Flug um 8 Uhr und Brook für ihren Flug um 11 Uhr.
Unsere Check-in Schalter waren quasi auf der anderen Seite von einander also hatten wir abgemacht, dass wir uns in der Mitte wieder treffen würden.
Wir fanden uns sicher für gut 30 Minuten nicht mehr...und als wir uns endlich fanden, musste ich auch schon gleich zu meinem Gate gehen. Das war ein recht schneller Abschied geworden >3<
Nachdem ich durch die ganze Kontrolle hindurch war, war ich auch schon bald bei meinem Gate.
Mein Flug hob pünktlich ab und den ganzen Flug durch fragte ich mich, wie ich am besten nach Hause kommen kann. Ich wusste, dass ich keine Chance hatte Saikyo Line zu erwischen also musste ich am besten nach Urawa fahren und von dort ein Taxi nehmen.
Der Flug war recht langweilig, da es ein extrem kleines Flugzeig war hatte es keine Fernseher in den Sitzen also musste ich mir eine Dokumentation über Stein zu Gemüte führen....whoo hoo..wenigstens gab es Essen!
Zum Glück kamen wir sehr sehr pünktlich in Japan an und ich war extrem schnell durch alle Kontrollen hindurch gekommen. Auch der Re-Entry war überhaupt kein Problem.
Ich stresste also zum Zug, damit ich ja mindestens bis nach Urawa kommen konnte.
Nach Urawa schaffte ich es ohne Probleme (in einem überfüllten Zug), allerdings war es schon extrem deprimierend den letzten Saikyo-line Zug wegen 3 Minuten zu verpassen =3=
Ich war noch nie in Urawa, also hiess es zuerst mal heraus zu finden, wie ich denn nun an ein Taxi komme. Ich folgte einfach aus Instinkt der Menschen-Masse und landete prompt an einer Taxi-Haltestelle mit vielen anderen Menschen. Ich stellte mich also brav in die Reihe und wartete auf mein Taxi.
Die Taxi fahrt dauerte weniger wie 10 Minuten und war nur an die 10 Franken, dafür wurde ich schön vor meine Haustüre gefahren.
Als ich ins Wohnzimmer kam waren Alex und Elin immer noch wach und erwarteten mich. Nach gut einer Stunde quatschen hiess es dann endlich schlafen gehen in meinem eigenen Bett.

06.04.2012 – Dongdaemun / Myeon-Dong / Nayong








Bild 1 : Dongdaemun Schuh Market
Bild 2 & 3 Cheonggyecheon
Bild 4 : Unser Shabu-Shabu Abendessen


Eigentlich gab es nur noch einen Ort, an den wir wirklich noch gehen wollten in Seoul und das war der Dongdaemun Market.
Wir setzten uns also am Morgen zuerst mal wieder in ein Cafe und genossen unsere Frühstück, Zimt-Cappuccino mit Bagel, und planten wie wir den Tag am besten angehen würden.
Wir entschlossen uns direkt zum Market zu fahren und von dort, am Cheonggyecheon entlang wieder zurück zu Myeon-dong zu laufen.
Als wir in Dongdaemun ankamen schlenderten wir also etwas an den Markt-ständen entland. Da wir aber beide nicht wirklich gross an Markt-ständen interessiert waren, gingen wir bereits nach zirka 40 – 50 Minuten zum Cheonggyecheon.
Cheonggyecheon ist ein Kanal, der durch ein grosses Stück von Seoul hindurch fliesst. Der Kanal wurde erst vor ein paar Jahren zu einem beliebten Ort. Zuvor floss er unterirdisch, bis man sich entschloss die Strasse auf zu brechen und den Kanal zu einer Fussgängerzone zu machen. Heute ist der Kanal recht beliebt und bietet wirklich einen schönen Anblick.
Wir liefen sicher gut 30 Minuten lang an dem Kanal entlang bis wir uns wieder eine Treppe hoch gingen, um uns zu orientieren wo wir waren. Praktischerweise waren wir quasi gerade am Eingang zu Myeon-dong, was uns einiges Suchen ersparte.
Dort angekommen kauften wir uns (mal wieder) ein paar CD's und setzten uns in ein Kaffee für ein kleines Mittagessen. Da wir uns am Abend mit Nayong zum Abendessen trafen, wollten wir nicht gross Essen gehen, was sich später als gute und weise Entscheidung heraus stellte. Nayong ist eine Koreanerin, die im letzten Jahr bei uns im Gästehaus gelebt hatte und die ich gerne wieder treffen wollte.
Wir liefen noch etwas in Myeon-dong herum, bis wir fanden wir könnten nun eigentlich nach Hause gehen und dort noch etwas ausruhen, bevor wir wieder raus gehen. Natürlich gingen wir nicht in Myeon-dong Station hinein ohne weitere CD's zu kaufen. Ich hatte mittlerweile so gut wie alle CD's die ich wollte, damit ich noch meinen Koffer packen konnte.
Als wir zu Hause waren packten wir beide unsere Koffer und wiegten sie, damit sie auch ja nicht zu schwer waren. Ich kam zum Schluss, dass ich am nächsten Tag wirklich nicht mehr viel einkaufen durfte!
Dann war es eigentlich auch schon Zeit um unser Zimmer zu verlassen und wir machten uns auf zu unserer Station. Ich hatte Nayong den Wunsch geäussert, dass wir beide ganz gern mal koreanisches Shabu-Shabu versuchen wollen. Darauf hin hatte sie ein Restaurant gefunden, dass ganz in der Nähe von unserer Station war, also mussten wir nicht einmal gross weit fahren.
Nayong kam schon bald und hatte sich nicht gross verändert <3 Es war wirklich toll sie mal wieder zu sehen. Wir machten uns gleich auf zum Restaurant und bestellten unser Essen. Shabu-Shabu ist eine Art Eintopf nur viel besser. Zuerst kocht man das Gemüse und dann das Fleisch. Das Gemüse und Fleisch kann man noch in eine zusätzliche Sauce tauchen vor dem Essen, aber die Gemüsesuppe selber ist auch extrem lecker. Sobald es beinahe kein Gemüse oder Fleisch mehr hat in dem Topf werden Nudeln in die restliche Suppe getan. In der Zwischenzeit konnte man Kimchi essen oder Chichimi. Chichimi ist eine Art Omelette mit viel Gemüse und ein paar Squid-Stückchen. In Korea sagt man : Ein Laden mit gutem Kimchi, muss auch gutes Essen haben. Das Kimchi in diesem Restaurant war wirklich super lecker, kein Wunder war es das Essen auch!
Als wir die Nudeln gegessen hatten, war das Essen aber immer noch nicht fertig!
Dann kam noch Reis zu dem ganzen dazu.
Ganz am Schluss brachte man uns Reis, den sie in dem Topf anbriet. Anscheinend unterschied sich hier das japanische und das koreanische Shabu-Shabu, was ich aber nicht einschätzen kann, da ich japanisches leider noch nie hatte. (Muss ich bei Gelegenheit nachholen!) Anscheinend ist es in Japan üblich, den Reis in den Überresten der Suppe zu kochen, was dann ein bisschen zu einem Brei wird. Wir wollten aber die koreanische Version versuchen also bekamen wir eine Art Fried-Rice. Das war wirklich super!
Schlussendlich assen wir für eine gute Stunde non-stop an diesem Menu. Gekostet hat es uns nur an die 30 Franken. Aber nachdem waren wir noch nicht fertig mit Essen!
Nayong fragte uns, ob wir Koreanisches Eis schon versucht hatten. In Japan gibt es eine ähnliche Art von Eis, nur nicht ganz so cool wie die koreanische Version. In Japan heisst es Kakigoori und ist eigentlich nur geschabtes Eis, das Geschmack durch Sirup bekommt. In Korea gibt es aber noch eine Variante, wo man auf das geschabte Eis, noch Soft-Eis oben drauf patscht, was das ganze noch viel leckerer macht. Wir machten uns also auf in ein Cafe, dass dieses Eis anbot. Das Eis war riesig. Eine Monsterschüssel, die wir uns zu Dritt teilten. Wir entschieden uns für Orea-Milch Eisglace. Hmm~
Als wir dies fertig gegessen hatten, erzählten wir Nayong von einem Essen, das ich und Brook in unseren Gerichten aufgefallen war. Es nennt sich „Tteokbokki“ (Toppoki ausgesprochen) und ist eine Art Rice-Cake mit einer lustigen Konsitenz zum kauen. Tteokbokki selber schmeckt nach nicht viel aber mit der Sauce ist es unglaublich lecker. Wir hatten schon so viele kleine Strassen-Verkaufsstände gesehen, die dieses Essen anboten, fragten uns aber ob es unglaublich scharf wäre. Also fragten wir Nayong. Ihre Reaktion darauf war: „Lass es uns essen gehen!“
Also machten wir uns auf zu dem nächst besten kleinen Stand und kauften uns eine Portion. Es war nicht all zu scharf und gerade perfekt. Ich freute mich, dass ich in Shin-Okubo das selbe wohl noch einmal finden kann (habe ich auch! Und es schmeckte wirklich beinahe gleich und war auch nicht zu scharf!...sorry Brooky!)
So voll gegessen wie wir in der Zwischenzeit waren machten wir uns wieder auf den Weg zurück zur Station. Nayong erzählte uns noch von einer Strasse in der Nähe unserer Station, an der es ganz viele Kunstbilder an den Wänden geben soll. Sie schickte mir noch eine Anweisung, wie wir dort hin kamen, damit wir am nächsten Tag dort hin konnten.
Dann hiess es auch schon wieder abschied nehmen von Nayong und wir beide kullerten nach Hause. Glücklich und voll gegessen und traurig, dass es Morgen schon wieder nach Hause ging.

05.04.2012 – Seoul my love / Namsan & N Seoul Tower







Bild 1 : Die ermüdenden Treppen zum Seoul Tower
Bild 2 : Aussicht vom Seoul Tower
Bild 3 : Seoul Tower 


Für diesen Tag hatten wir nicht wirklich geplant so lange zu schlafen, aber irgendwie wurde es doch wieder etwas später.
Wir machten uns gemütlich auf nach Myeon-dong, um von dort zum Namsan Tower zu gehen. Namsan Tower steht auf einem Hügel ganz in der Nähe von Myeon-dong. Da wir ihn dort einmal gesehen hatten, fanden wir es wäre am besten wenn wir einfach nach Myeon-dong gehen und von dort unsere Schritte zurück verfolgen, bis wir den Tower wieder vor Augen hatten.
Als wir zuerst aber mal in Myeon-dong ankamen gingen wir zuerst Frühstück essen. Da wir gerade an einem Krispy Donut Laden vorbei gingen setzten wir uns mal dort hinein und schrieben für zirka 40 Minuten unsere restlichen Karten fertig.
Als wir fertig gegessen hatten machten wir uns auf den Weg in Richtung Tower. Praktischerweise kam man auf dem Weg gerade an einer Post vorbei, was uns die Gelegenheit gab unsere zirka 20 Postkarten los zu schicken.
Als wir wieder an dem Ort wahren, als wir den Tower zum ersten mal erblickten, fanden wir schnell den besten Weg zum Turm. Es gab eine Gondel, die bis zum Tower fährt und diese war schon von weitem zu sehen. Also machten wir uns mal auf in Richtung Gondel-Station. Unter der Gondel-Station hatte es noch einen Lift, der dich die letzten paar Meter bis zur Station hoch fuhr. Es war den ganzen Morgen lang schon so extrem windig gewesen, dass ich schon befürchtete, die Gondeln würden nicht fahren....wobei ich nicht ganz unrecht hatte. Als wir ankamen hatte es ein Schild auf dem stand, dass es wegen des starken Windes sein kann, dass die Gondel von Zeit zu Zeit pausieren muss und dass die Busse wohl schneller wären. Also suchten wir uns lieber um nach einem Bus. Auf dem Weg richtung Strasse, bemerkten wir, dass es wohl auch einen Fussweg den Berg hoch geben muss. Da wir an dem Tag noch nicht viel herum gelaufen waren, entschlossen wir uns für den Fussmarsch.
Dieser war natürlich anstrengender als erwartet aber der Weg und die Aussicht war wirklich schön. Mindestens 60% des Weges waren Treppen, was wirklich recht anstrengend war. Die meisten Menschen auf dem Weg kamen uns auch entgegen. Die meisten fuhren wohl mit der Gondel hoch und gingen dann zu Fuss wieder runter.
Als wir endlich beim N Seoul Tower ankamen waren wir schon etwas KO und freuten uns endlich da zu sein. Wir kauften uns ein Ticket und fuhren hoch zur Aussicht-Plattform des Towers, der uns einen super Ausblick über ganz Seoul bot.
Als wir davon genug hatten gingen wir wieder runter und kauften uns zur Stärkung ein Eis, damit wir noch etwas länger ohne Essen auskamen und damit wir gestärkt an den Abstieg gehen konnten. Der war natürlich um einiges einfacher als der Aufstieg!
Als wir wieder unten waren, wollte ich zum Namdaemun (wörtlich „Grosses Süd-Tor“) laufen, das das offizielle National Tresure Number one ist. Das Tor war quasi der einzige Überlebende der zahlreichen japanischen Invasionen und der Bürgerkriege. Umso schlimmer war es, als das Tor 2008 von einem Südkoreaner komplett niedergebrannt wurde. Man begann sogleich mit einer Komplettrenovation, die ich glaubte sei schon fertig....war sie allerdings nicht. Als wir dort ankamen erwartete uns ein riesiges, abgedecktes Baugerüst....soviel zu diesem Gebäude.
Also machten wir uns halt wieder auf nach Myeon dong, wo wir in dem Restaurant essen gingen, wo wir schon an unserem ersten Tag waren. Es war halt so lecker und wie wir uns zu verhalten hatten, wussten wir nun auch schon.
Danach schlenderten wir noch eine ganze weile in Myeon-dong herum. Brook schleifte mich in quasi 4 Make-Up Läden, wobei ich mit einer Handcreme und Nagellack nach Hause ging. Meine Handcreme schmeckt leicht nach Honig und ist in Form von einer süssen Biene!
Auf dem Nach Hause-Weg kauften wir uns wieder einige K-Pop CD's und machten uns an den nach Hause Weg. Zu Hause versuchten wir unsere Haut-Peeling Creme aus, die wir erhalten hatten als Tester in einem der Läden. Unsere Gesichter fühlten sich danach so unglaublich fein an *lach*

04.04.2012 – Sightseeing in Seoul







Bild 1 : Gyeonbokgung Palace
Bild 2 : Hanok Village
Bild 3 :  Gwanghwamun Plaza


Da wir uns mal etwas mehr Schlaf gönnen wollten, stellten wir den Wecker an diesem Tag erst auf die 10 Uhr und schliefen dann tatsächlich auch bis dann.
In einem Conbini kauften wir uns etwas zu Essen und machten uns dann auf, auf unseren Sightseeing-Spree.
Zuerst fuhren wir zum Gyeonbokgung. Ein Königspalast und eines der beliebtesten Touristenziele. Als wir aus der Station herauskamen waren wir praktisch bereits in der Palast-Anlage angekommen. Als wir in der Mitte des Platzes standen wies uns ein Arbeiter an, wir sollen aus dem Weg gehen und wir gingen in die Strasse in der Mitte. Schon bald wussten wir, wieso er die Leute aus dem Weg wies. Wir kamen gerade rechtzeitig für den Wechsel der Wache. Das war wirklich ein Spektakel für sich. Eine Gruppe Musiker fing an zu spielen und lief schön militärisch ihren Weg ab. Später gesellten sich noch die Fahnenträger hinzu. Alle mit einem todernsten Gesicht. Die Zeremonie dauerte zirka 5 – 10 Minuten. Das war wirklich Glück, weil diesen Wechsel machen sie pro Tag zirka 3 mal.
Danach kauften wir uns ein Ticket damit wir ins Innere der Anlage kamen. Die ganzen Gebäude waren wirklich unglaublich schön. Wir liefen etwas herum und verliessen die Anlage dann durch einen anderen Ausgang.
Dank meinem Reiseführer wusste ich, dass Hanok Village nicht weit vom Gyeounbokgung entfernt war, aber wo genau wusste mein Reiseführer auch nicht. Da wir noch fit waren, liefen wir einfach mal in eine Richtung los, die wir für gut empfanden.
Nachdem wir einer Hauptstrasse folgten für eine Weile, bogen wir in kleinere Strassen ein. Wir landeten plötzlich an einer an der es von Cafes nur so wimmelte. In dieser Strasse fanden wir dann auch ein Restaurant, dass ein paar Menus hatte, und auch auf Englisch beschrieben war. Da wir langsam hungrig waren, gingen wir einfach mal hinein und bestellten uns irgendwas. Wir hatten eine Nudelsuppe mit einer Fleischsuppe. Es war wirklich fein, und ausser das Kimchi mal nicht scharf *lach*
Nachdem wir noch weitere 20 Minuten in der Gegend herumirrten fanden wir uns plötzlich im Hanok Village wieder. Hanok Village ist eine Gegend mit ganz vielen älteren Häusern, die einen guten Einblick auf das alte Korea bietet. Die Häuser waren wirklich alle unglaublich toll und das lustige ist, dass dort heute noch Leute wohnen.
Als wir wieder auf einer Hauptstrasse waren, suchten wir den Weg nach Insadonggil. Als wir vor einer Karte standen kam eine Koreanerin auf uns zu und fragte, ob sie uns helfen könne. Korea hat überall in Seoul Leute verteilt, die Touristen Auskunft geben, das ist wirklich unglaublich hilfsbereit. Ihr Englisch war auch super und wir waren schon nach zwei Minuten mit einer Super Erklärung und Karte ausgerüstet und machten uns auf den Weg.
Insadonggil ist eine Strasse in der es sehr viele kleinere Läden gibt. Es hat sehr viele Touristen dort, demnach touristig ist das Angebot.
Am Ende von Insadonggil ist der Tapgol Park. Als wir in den kleinen Park eintraten bemerkten wir die grosse Anzahl an älteren Menschen. Anscheinend ist der Platz sehr beliebt bei Rentner, die dort miteinander reden und Brettspiele spielen.
Ebenfalls auf diesem Platz ist eine steinerne Pagoda „National Tresure Number Two“. Eigentlich wäre sie jetzt der Nationale Schatz Nummer zwei, nachdem das Wahrzeichen Nummer Eins niedergebrannt ist vor ein paar Jahren. Die Pagoda ist mehrere hundert Jahre alt. Ihr Aussehen wird aber stark versperrt durch einen hässlichen Glaskasten der um die ganze Pagoda reicht. Die Glasbox soll die Pagoda zwar schützen, schön an zu sehen ist sie aber trotzdem nicht!
Von dort aus machten wir uns auf zu einer weiteren Sehenswürdigkeit. Den Gwanghwamun Plaza, der 2009 eröffnet wurde. Auf dem Platz hat es zwei riesige Statuen. Eine davon ist King Sejong, der Erfinder des Koreanischen Alphabets. Die andere ist Admiral Yi Sun-shin, der national Held von Korea. Als wir bei der Statue von King Sejong waren sahen wir, dass es einen Eingang hatte ins Innere der Statue. Von Dort konnte man eine Treppe hinunter steigen und man war in einem Museum angekommen. Das Museum war gratis, also schauten wir es uns gerne an. Das Museum hatte King Sejong und Admiral Yi Sun-shin als Thema. Es war wirklich eindrücklich zu sehen, wie viel Aufwand man gemacht hatte für ein recht grosses Museum, das dann auch noch gratis war. Admiral Yi Sun-shin, wie wir bald gut lernten, ist in Südkorea sehr geschätz für die Wasserschlacht, die er sich mit Japan geliefert hatte. Natürlich hatte er gewonnen. Eine Schlacht bei dem es 13 Schiffe gegen über hundert Schiffe hies. Yi Sun-shin nutzte allerdings die Strömung des Meeres aus und besiegte die Japaner, ohne eines seiner Schiffe zu verlieren. Diese Geschichte ist so beliebt, dass es sogar ein 4D Kino gab. Man sass in Sessel, die sich mit bewegten und in den richtigen Momenten wurde man von Luft angeblasen oder von Wasser angespritzt. Das war wirklich sehr eindrücklich!
Nach diesem kulturellen Abstecher suchten wir den Weg nach Hause und machten uns auf nach Hause. Auf dem nach Hause weg setzten wir uns wieder in ein Cafe und schrieben ein paar von den Karten, die wir gekauft hatten.

03.04.2012 – Shopping in Seoul







Bild 1 : Unser erstes richtiges Essen <3
Bild 2 : Strassen in Myeon-dong
Bild 3 : Dieser junger Herr ist sowohl in Japan als auch in Korea überall zu sehen xD 


Am vorherigen Abend hatten wir uns für das Frühstück im Gästehaus eingetragen. Wir wussten nicht wirklich was uns erwartet und wir wussten auch gar nicht, ob es etwas kosten wird.
Als wir in die Lobby kamen setzte sich unser Vermieter in Bewegung und ging in die Küche. Wir machten uns einmal einen Tee und einen Toast. Plötzlich hatten wir noch einen Teller mit Spiegelei, Würstchen kleinen mini Röschtis und eine Schüssel Suppe. Wow! Das hatten wir nicht erwartet. Stellte sich auch noch heraus, dass dieses Luxus-Frühstrück im Preis inbegriffen ist!
Da die Wetterprognose für diesen Tag recht schlecht war, dachten wir, dass wir an dem Tag einfach in der Gegend herum-einkaufen gehen.
Zuerst gingen wir nach Myeon-dong, um dort einen K-POP Laden zu suchen, der gute Bewertungen im Internet bekommen hatte. Es hatte insgesamt 3 K-POP Läden in der Underground-station und hatten ein wirklich gutes Angebot zu super Preisen. Ein Album für zirka 10 Franken, wirklich ein Preis bei dem man nicht meckern kann.
Nach dem begutachten der Läden und des Sortiments zogen wir mal weiter. Wir wollten erst später wirklich etwas kaufen, da wir mal vorab überprüfen wollten.
Als wir die Station verliessen war es gerade so stark am regnen, dass wir einfach in das Kaufhaus direkt daneben gingen, das eine erstaunlich gute Auswahl an Kleidern besass. Alle recht billig und wirklich niedliche Kleider. Sowohl Brook als auch ich verliess den Laden nicht ohne etwas gekauft zu haben *lach*
Danach machten wir uns wieder auf in den Regen, wobei wir uns immer wieder in Läden hinein retteten. In einem davon kaufte ich mir Haarspangen, die ich immer wieder verzweifelt gesucht hatte in Japan. In Seoul zum Glück zu einem akzeptableren Preis.
Per Zufall kamen wir an einem Restaurant vorbei, das seine Speisekarte auch in Englisch hatte und das wirklich lecker aussah. Da wir beide bereits Hunger hatten, entschlossen wir uns spontan hinein zu gehen und unser Glück zu probieren.
Das Essen war wirklich super. Man hat auf seinem Tisch einen Gaskocher und das Personal bereitet quasi das Gericht vor deinen Augen vor. Es war wirklich scharf aber gerade noch im geniessbaren Bereich.
Als wir das Restaurant verliessen stellten wir mit Freude fest, dass es aufgehört hatte zu regnen! Seoul sah gleich drei mal schöner aus ohne Regen!
Wir überlegten, ob wir nun doch noch etwas sightseeing machen sollen, entschieden uns aber dagegen da wir beide recht müde waren und lieber etwas früher nach Hause gehen und länger schlafen.
Auf unserem herumirren fanden wir auch endlich mal eine Post. So konnten wir endlich unsere Postkarten von Japan abschicken....wir schlechte Menschen!
Angrenzend an die Post war auch ein Underground shopping centre....wenn man es so nennen kann. Das „Shopping centre“ besteht aus vielen vielen kleinen Läden, dessen Besitzer eher ältere Leute sind, die unglaublich gelangweilt auf ihren Stühlen sassen.
Quasi durch Zufall stolperten wir auch plötzlich in den Namdaemun-Market hinein. So viele Kleider und Essensstände. Es war auf jeden Fall hilfreich, da ich dort sofort einen Adapter fand. Korea hat die selben Steckdosen wie die Schweiz, allerdings nur mit zwei Stecker. Da die Computerkabel aber 3 hatten brauchten wir einen Adapter. Am einfachsten war ein japanischer Adapter zu finden. Also hatten wir den Adapter am Adapter für den Rest der Zeit. Funktionierte aber einwandfrei.
Am Markt kauften wir einen Teigfisch gefüllt mit Bohnenpaste, eine Süssigkeit die man in Japan auch kaufen kann.
Danach suchten wir unseren Weg zurück nach Myeon-dong und gingen zurück in den CD-Laden und kauften unsere erste Ladung an CD's.
Als wir mit der U-Bahn wieder an unserer Station waren, gingen wir in eines der Cafes die in unserer Nähe waren. In Seoul gibt es Cafe's wie Sand am Meer, also fühlten wir uns verpflichtet diesem Trend zu folgen. Die heisse Schokolade, die ich hatte und der Kaffee, den Brook hatte war wirklich unglaublich lecker¨
Auf dem nach Hause Weg kauften wir uns noch ein kleines Abendessen und gingen dann zurück in unser Hotel.
Dort angekommen stellte ich fest, dass ich immer noch eine schwache Internetverbindung hatte. Anscheinend reichte das WLAN von der Lobby bis zu unserem Zimmer von Zeit zu Zeit, was recht gemütlich war. Wir schauten uns eine Episode von unserem Drama an in unserem Zimmer. Danach war das WLAN wieder weg, also gingen wir in die Lobby und liessen uns eine zweite Episode vorladen.
Als wir diese geschaut hatten gingen wir zu Bett, damit Brook nicht mehr jammern muss am Morgen, dass sie müde sei.
Da das Wetter für den nächsten Tag gut war, stand am nächsten Tag definitiv Sightseeing an.

02.04.2012 – Fukuoka / Seoul







Bild 1 & 2 : Unser Zimmer <3
Bild 3 : Das Sushi ähnliche Essen, dass nicht Sushi heisst aber mega lecker ist


Nun sind wir schon beim letzten Tag unserer Japan-Reise angekommen. Ein Fakt der uns ganz lange nicht so ganz bewusst war. Wir waren in den letzten Tagen so viel herumgereist und hatten so viel gesehen, dass die Vorstellung ein Flugzeug zu nehmen noch seltsamer war. Unser Flieger nach Seoul ging um zirka 5 Uhr, also hatten wir noch etwas Zeit, die wir in Fukuoka verbringen konnten. Zuerst mussten wir allerdings das Chaos in unserem Zimmer beseitigen. Dies getan gingen wir zum Bahnhof und suchten uns Schliessfächer für die Koffer. War dieses mal nicht ganz so einfach aber in der Nähe der Subway fanden wir doch noch zwei einsame Fächer.
Zuerst machten wir uns auf, auf die Suche nach einem Tower Records, damit Brook noch zwei CD's von japanischen Interpreten kaufen konnte. Wir dachten ja eigentlich wir wüssten, wo sich der Laden befinde....wir irrten am Schluss allerdings doch noch gute 40 Minuten umher bis wir ihn fanden *lach*. Wenn man die Stunden zusammen zählen würde, die wir herum irrten in diesen Ferien, käme man sicher gut auf einen Tag!
Als wir zurück bei der Hakata Station waren fragten wir, wie lange es eigentlich gehen würde, bis wir am Flughafen sind mit dem Zug. Da es nur 5 Minuten dauern würde, machten wir uns noch auf die Suche nach einem Schuhladen, den Brook einmal gesehen hatte. Diesen suchten wir allerdings vergeblich. Wobei Brook auf der Suche sich noch einen Rock kaufte und ich noch ein kleines Souvenier für Nayong kaufte, die ich in Seoul wieder treffen werde.
Also gab Brook diesen Schuhladen auf (als ob es nicht genügend andere geben würde in Seoul! xD) und wir machten uns auf zum Flughafen. Diesen erreichten wir wirklich innerhalb weniger Minuten.
fragten, wie lange man bis zum flughafen hat. 5 minuten!
Zu den internationalen Gates mussten wir noch einen Shuttlebus nehmen.
Als wir unser Gepäck dann endlich eingecheckt hatten, konnten wir uns eigentlich gleich einreihen für den Security Check. Eigentlich wollten wir am Flughafen ja noch etwas essen aber dazu reichte die Zeit einfach nicht. Da ich mich ausgehungert fühlte, kaufte ich mir einfach noch so eine Art Donut, damit ich wenigstens etwas gegessen hatte.
Der Start des Flugzeugs ging reibungslos und mit Freude stellten wir fest, das wir mit den Unterhaltungsmaschienen im Flugzeug K-POP hören konnten. So gefällt mir Korean Air! Kurz nach dem Abheben verteilte man uns Sandwiches. Die waren wirklich unsere Rettung, nachdem wir am Flughafen nichts intelligents zum Essen gefunden hatten.
Ab der Mitte des Fluges wurde es ein etwas holperiger Flug aber es ging gerade so noch und wir landeten ja schon bald in Seoul. Nach gerade mal einer Stunde Flug, betrat ich endlich einmal südkoreanischen Boden.
Durch die Bodenkontrolle in Seoul konnten wir quasi einfach nur hindurch spazieren. Ich wünschte Japan könnte sich daran ein Beispiel nehmen!
An einer Information erkundigten wir uns, wie wir am besten zu unserem Hotel kommen würden. Dazu mussten wir einfach den Zug nehmen zu Seoul Station und dann dort umsteigen in die Subway Linie 4 zu unserer Station Hyehwa.
Das Ticket zum Zug konnten wir an einem Schalter kaufen. Schön wäre es noch gewesen, wenn mein Ticket dann auch funktioniert hätte....Ich kam in die Station hinein...aber nicht mehr hinaus. Meine Versuche das Ticket nachzuladen scheiterten auch kläglich. Also war ich schon nach wenigen Stunden in Seoul auf Hilfe angewiesen. Zum Glück standen plötzlich an die 3 Mitarbeiter um mich herum und halfen mir aus der Patsche. Woran es schlussendlich gelegen war kann ich aber auch nicht sagen!
Auf dem Weg zur Subway Nummer 4 wurden wir bereits von einer Gruppe Schüler interviewt zum Thema Kultur in Korea und unserem eigenen Land. Das fängt ja schon einmal gut an!
Das Ticket zu lösen zu unserer Station war recht einfach und schon nach kurzer Zeit waren wir in Hyehwa. Dort machten wir uns auf zum Ausgang Nummer 4. In unserer Station gab es nicht so viele Lifte und da Brook nicht die stärkste ist musste sie ihr Gepäck halt tragen. Als wir am Treppe hochlaufen waren lief plötzlich ein zirka 50 jähriger Koreaner neben mir und nahm mir mein Gepäck aus den Händen und trug es für mich die letzten paar Meter. So viel Hilfsbereitschaft kannte ich noch nicht!
Als wir draussen waren merkten wir, dass es ziemlich stark am regnen war. Wir hätten zwar einen Schirm im Koffer gehabt aber mit Koffer und Karte wäre das sowieso mühsam gewesen. Als wir so dort standen mit unserer Karte kam plötzlich ein Koreaner mit einem Schirm näher und überdachte uns für eine Weile. Er versuchte uns auch etwas zu helfen, in welche Richtung wir nun gehen müssen und wir fanden dann auch wirklich den richtigen Weg. Als wir uns von ihm verabschiedeten reichte er uns beiden die Hand und bedankte sich bei uns....wir sind nicht sicher ob er ganz nüchtern war *lach*
Der erste Eindruck von unserer Umgebung war super! Wir sind in der Nähe einer Universität von daher hat es viele Studenten in der Gegend, dementsprechend interessant sind auch die Läden und das Personal spricht oft Englisch!
Der Regen in der Zwischenzeit wollte nicht besser werden und wir sahen all wie mehr aus wie begossene Pudel. Nach zirka 20 Minuten suchen fanden wir endlich die richtige Stelle und somit auch unsere Jugendherberge. Es ist nicht so schwer zu finden, wenn man es einmal gefunden hat!
Als wir in die Lobby kamen sassen dort so viele Menschen und schienen eine kleine Party am laufen zu haben. Jeden Montag findet so eine kleine Party statt, schade dass wir diese verpasst haben.
Wir bezahlten unser Zimmer und wurden sogleich in unser Zimmer geleitet. Wir haben insgesammt 2 Sicherheitsschlösser plus noch ein Schlüssel für die Zimmertüre. Das nenne ich mal Sicherheit!
Unser Zimmer ist absolut niedlich! Was uns zuerst auffiel war: Bodenheizung!!! Es war so warm in unserem Zimmer! Die Wände sind eingehüllt in eine süsse Blumen-Tapete und die Betten sind grün und orange bezogen. Es ist extrem niedlich aber nicht zu viel. Angrenzend an unser Zimmer hat es ein kleines Badezimmer mit Toilette und koreanischer Dusche. Koreanische Dusche = Es gibt keine Abgrenzung für die Dusche. Neben dem Waschbecken hat es einfach noch ein Duschkopf. Heisst wenn wir duschen wird auch das WC völlig nass *lach*
Da wir mal wieder ausgehungert waren gingen wir in einen Convienient store und kauften uns dort etwas Essbares. Wir hatten so was das aussah, wie eine Sushi-Art. Nur schärfer...sind halt schon in Korea angekommen!
In unserem Zimmer hat es kein WLAN also setzten wir uns für eine Weile in die Lobby und luden eine Drama-Episode vor. Auch die Lobby ist extrem süss und gemütlich eingerichtet!
Als wir dort sassen kam unser Vermieter und gab uns Essen. Koreanischer Eierkuchen. War mega lecker und extrem nett von ihm.
Die anderen in der Lobby zerschtreuten sich auch so langsam und wir machten uns bald wieder in unser Zimmer und liessen den Abend ausklingen.
Da das Wetter für den nächsten Tag so schlecht sein soll ist morgen wohl shopping angesagt!

01.04.2012 – Mt. Aso




Bild 1 : Krater von Mt. Aso 
Bild 2 : Mt. Aso von etwas weiter weg 
Bild 3 : Kuramoto Castle plus Kirschblüten 

Um nicht all zu spät beim Berg Aso an zu kommen, sind wir bereits um 7 Uhr auf gestanden. Wir wussten, dass die Bus-Fahrt am einfachsten und auch am billigsten ist, also gingen wir ans Informationszentrum und fragten wo wir Tickets kaufen können.
Sie verwiesen uns ans Bus-Zentrum gleich in der Nähe des Bahnhofs, wo wir auch so gleich Tickets ohne Probleme nach Kumamoto kaufen konnten. Von Kumamoto, das wussten wir, kann man einen weiteren Bus zum Berg nehmen.
Gleich 10 Minuten, nachdem wir unser Ticket gelöst hatten kam ein Bus und wir machten uns auf, auf unsere erste 2 Stündige Busfahrt.
Als wir in Kumamoto ankamen gingen wir wieder zuerst in ein Informationszentrum und fragten, wie wir denn nun weiter kommen würden. Und schon wieder hatten wir Glück! Der nächste Bus nach Aso fuhr nur 10 Minuten später. Als wir dort standen und auf den Bus warteten, kam plötzlich ein Bus der mit „Mt. Aso“ angeschrieben war. Die Frau am Informationsschalter hatte nichts von einem direkten Bus zum Berg erwähnt also fragte ich noch das Personal, ob es auch OK wäre, wenn wir diesen Bus nehmen würden. Zum Glück war es in Ordnung und wir konnten es uns wieder bequem machen für weitere 2 Stunden. Die Landschaft vor unseren Fenstern wurde all wie ländlicher. Mount Aso ist ein Vulkan, der noch immer aktiv ist, umso eindrücklicher ist es, wenn man immer wieder Rauch aus mehreren Stellen des Berges austreten sieht. Wir waren aber auf dem Weg zum grössten Krater des Vulkans, der für Besucher zugänglich gemacht wurde.
Nach so vielen Tagen in Tokyo machen mich der Anblich von Grass und Bäumen noch immer glücklich.
Als wir am Fusse des Kraters ankamen gingen wir zuerst mal in die Gondelstation, um von dort unser Ticket zum Berg hoch zu kaufen. Wir wollten mit der Gondel hochfahren und dann zu Fuss zurück laufen. Am Ticketschalter fragte ich auch gleich nach, wann denn der nächste Bus wieder zurück nach Kumamoto fahren würde. Dieser war bereits in einer Stunde, weswegen wir uns etwas beeilen mussten.
Die Gondelfahrt dauerte keine 5 Minuten aber der Krater ist wirklich sehenswert. Der Krater raucht konstant vor sich hin und hält einem die Kraft der Natur richtig vor Augen. Dort Oben war auch der Wind so unglaublich stark, dass wir am Ende ganz verwuschelt waren. Wenn der Wind günstig war, konnte man sogar ein bisschen etwas vom Schwefelwasser sehen, dass im Krater unten ist. Als wir dies jedoch entdeckten, drehte der Wind und der ganze Schwefelrauch hüllte uns ein. Genau in diesem Moment rufen die Sprechanlagen der Gondelstation zum Rückzug auf. Man solle sich in Sicherheit bringen. Nicht wirklich alle hielten sich danach aber der Rauch kratzte schon eine Weile im Hals. Ich und Brook wollten ja eh wieder zurück gehen also machten wir uns an den „Abstieg“. Eigentlich hatten wir für diesen Tag ja „wandern“ geplant...aber mehr als diese 20 Minuten wurden es nicht *lach* Nach zirka 20 Minuten waren wir wieder in der Station und fanden nach einer Weile auch den richtigen Bus zurück nach Kumamoto.
In Kumamoto informierten wir uns wieder zuerst für einen Bus zurück nach Fukuoka. Da wir ganz in der nähe des Kumamoto Castle waren und wir immer wieder einen Bus hatten, machten wir uns auf zum Castle. In Kumamoto war an diesem Tag auch das „Sakura Matsuri“ Alle Kirschblüten waren in ihrer vollen Blütenpracht. Das überstieg wirklich noch die Blüten von Fukuoka. Überall waren Familien und Freunde unterwegs und assen unter den Bäumen und freuten sich an den Blüten. Das Castle unterschied sich nicht gross von anderen Castles in Japan aber die Blüten machten es doch zu etwas Besonderem. Beim Bahnhof gab es auch non-stop live Performance und viele kleine Stände, die Essen anboten. Wir versuchten so was wie „Fisch-cake“ In der Mitte hatte es noch Käse. Ich nahm danach noch eine Glace und Brook nahm sich noch etwas Karaage.
Als wir uns etwas gestärkt hatten setzten wir uns wieder für mehr als 2 Stunden in den Bus zurück nach Fukuoka.
Alles in allem kann man sagen, dass wir an dem Tag an die 10 Stunden mit dem Bus herum gefahren waren. Naja...meine geschundenen Füsse von Gestern konnten sich dabei super erholen und der Vulkan war wirklich eine Erfahrung für sich!

31.03.2012 – Fukuoka







Bild 1 : Ramen den wir am ersten Tag assen
Bild 2:  Der Park mit dem See
Bild 3: Kirschblüten gesichtet!!


Da wir uns am vorherigen Tag so „underdressed“ gefühlt hatten, entschlossen wir uns an diesem Tag etwas aufzuhübschen, mit Kleidern die wir bereits gekauft hatten. Zu diesem Zweck zog ich auch meine neuen Schuhe an, wohlwissend, dass ich am Ende des Tages wohl sterben werde darin.
Eigentlich sollte es an diesem Tag regnen...tat es aber nicht wirklich, also entschlossen wir uns gleich als erstes in den Ohori Park. Der Park war wunderschön! Alle Kirschbäume standen bereits in voller Blütenpracht, da Fukuoka mehr südlich liegt.
In der Mitte des Parks hatte es noch einen kleinen See, der auch sehr süss war. Das Wetter war zwar gut, dafür unglaublich windig. Brook hörte nicht auf es „Orkan“ zu nennen *lach* Mit unseren Röcken war das aber auch lustig!
Nachdem wir am See waren wollten wir eigentlich zurück zur Ubahn Station gehen, schafften es aber irgendwie uns zu verirren und landeten dabei an einem noch besseren Ort. Wir landeten beim Fukuoka Castle, das noch mehr Kirschbäume hatte, die noch mehr am blühen waren. Unter allen Bäumen sassen Japaner und assen ihr Picknick und tranken miteinander.
Als wir dann doch noch die Station fanden gingen wir zuerst zum Don Quijote, da Brook in so einen Laden noch unbedingt gehen wollte.
Eigentlich wollten wir nach diesem Laden zuerst zur Hakata Station fahren, um uns dort für die morgige Fahrt zum Mount Aso zu informieren. Aber der Verkehr was so mühsam, dass wir einfach direkt bei der Station für Canal City ausstiegen und uns entschlossen uns halt morgen zu informieren *lach*
Als wir in Canal City ankamen waren wir schon bald verhungert und gingen als erstes Essen. Wir entschlossen uns für ein Restaurant das Katsu und Karaage verkaufte <3 Das Karaage war wirklich lecker!
Nach dem Essen gingen wir zuerst unsere Kino-Tickets für „Hugo“ kaufen, damit wir diese auf Sicher hatten.
Als wir die Tickets unser Eigen nennen konnten musste ich als aller aller Erstes Schuhe kaufen!! Meine schöne, neue Schuhe brachten mich langsam aber sicher um!
Also gingen wir zurück in den Laden, da wir dort am Vortag noch ein anderes Paar gesehen hatten, das nicht so hoch war. Nach einigem herumprobieren fand ich wirklich ein paar, in dem es etwas besser ging um sich fort zu bewegen, also waren sie schon gekauft. Vor dem Kino liefen wir noch etwas herum und stöberten in den Läden und machten unser obligatorisches Purikura Bild.
Der Film war wirklich sehenswert! Ein richtiger Familienfilm, den man immer mal wieder gerne ansieht. Der Film hat wirklich super mit den 3D Brillen gearbeitet, was man doch nicht immer erwartet.
Bevor wir wieder nach Hause gingen, gingen wir noch einen Crepe essen. Brook ist immer noch ganz fasziniert, von der Crepe-Vielfalt die es hier gibt.
Zu Hause machten wir eigentlich dann auch nichts anderes mehr als Drama zu schauen und uns noch etwas über Mount Aso zu informieren.

30.03.2012 – Hiroshima / Fukuoka

Bild 1: Origami Kraniche am Children Peace Monument
Bild 2: Hiroshima Castle
Bild 3: Atomic Bomb Dome

Da wir am Abend schon wieder eine Station weiter fahren werden, mussten wir versuchen alles so gut wie möglich am Morgen uns anzuschauen in Hiroshima. Hiroshima hätte natürlich noch viel mehr zu bieten gehabt aber wir mussten es halt beschränken. Am Morgen checkten wir zuerst aus und konnten unser Gepäck in der Rezeption lassen. Danach fuhren wir zuerst zum Bahnhof und kauften unsere Ticket nach Fukuoka, bzw. Hakata.
Danach gingen wir als aller erstes zum Hiroshima Castle. Das Castle selber war nach der Atombombe auf Hiroshima komplett zerstört gewesen, demnach neu sind noch einige Gebäude. Die Brücke ist zum beispiel an die 20 Jahre alt, genauso wie einige Teile der Aussengebäude. Das Castle selber wurde in den 50er Jahre bereits wieder aufgebaut. Ebenfalls gibt es zwei Bäume, die die Atombombe überlebt haben und noch immer in dem kleinen Park stehen. Das Castle selber konnte man für einen kleinen Eintrittspreis auch betreten. Für diesen kleinen Preis wurde uns eine recht grosse Ausstellung geliefert. Man sah wieso das Castle aufgebaut worden war und andere Informationen zu den Menschen zu dieser Zeit-Epoche.
Nach diesem lehrreichen Abstecher gingen wir weiter zum Atomic Bomb Dome. Dieser Dome sieht noch immer so aus, wie am Tag an dem die Bombe eingeschlagen hat und steht heute noch immer so dar als Zeichen des Friedens. Angrenzend an den Dome findet sich der Peace Park, in dem es viele weitere Statuen und Andenken an die Opfer gibt.
Das eindrücklichste fand ich das „Children's Peace Monument“ Das Monument steht für all die Kinder die durch die Atombombe und ihre Folgen ihr Leben verloren haben. Auslöser war ein junges Mädchen, dass als Spätfolge Leukemie bekommen hatte. Sie plante vor ihrem Tod 1000 Papierkraniche zu falten, konnte dies aber nicht fertig stellen. Also übernahmen ihre Klassenkameraden und viele andere Menschen auf der ganzen Welt diese Aufgabe. Ihre Klasse forderte später einen Ort, an dem diesen Kindern gedenkt wird. Heute kann man tausende von Kranichen in der Nähe des Monuments ausgestellt sehen. Nach diesen Besichtigungen machten wir uns zurück zum Hostel und nahmen unser Gepäck mit. Am Bahnhof gingen wir noch schnell zur Post und kauften uns Momiji Manju. Das ist eine Spezialität von Miyajima, das ganz in der Nähe von Hiroshima liegt. Das was wir versuchten war wirklich lecker, also freue ich mich sehr im Sommer das Original in Miyajima versuchen zu können. Die Fahrt nach Fukuoka war sehr schnell vorüber und schon waren wir in einem noch wärmeren Gebiet. Das Hostel fanden wir auch recht schnell. Die Zimmer eher klein aber völlig genügend. Da wir noch Zeit hatten machten wir uns auf zur Canal City. Das ist eine Shopping Mall in Fukuoka, die uns empfohlen wurde. Besonders für die Art von Ramen, die man dort essen kann. Man konnte selber die Zutaten für die Suppe wählen. Ob man eher fettig will, eher scharf usw. Wir wussten nicht dass die „Spezielle Sauce“ des Ladens so scharf war, sonst hätte ich die wohl weggelassen. Das ganze war wirklich sehr lecker aber eben recht scharf *lach* Danach liefen wir noch etwas im Kaufhaus herum, wobei wir uns völlig underdressed fühlten. Beim herumsehen fand ich ein paar Schuhe, das ich absolut süss fand und kaufte. Die Schuhe haben für meine Verhältnisse einen riesigen Absatz...aber sie waren so süss! Ausser eine weitere Episode „Secret Garden“ zu schauen, machten wir an dem Tag nichts mehr :)

Sonntag, 1. April 2012

29.03.2012 – Osaka Kaiyukan / Hiroshima




Bild 1 : Das ist wohl der lustigste Fisch, den ich je gesehen habe. Er sieht einem so extrem vorwurfsvoll an!! "Wieso isst du meine Rasse??!?!"
Bild 2 : so schön
Bild 3 : Unser Zimmer in Hiroshima

Schon unser letzter Tag in Osaka. Wir überlegten lange, was wir am besten machen könnten an unserem letzten Tag und entschlossen uns, dass es eine lustige Idee wäre, wenn wir ins Osaka Aquarium gehen würden, das recht berühmt ist.
Wir packten unsere Koffer und machten uns auf zur Station zum Aquarium. Auf dem Weg hielten wir noch an einem Ticketschalter und lösten unser Shinkansen Ticket nach Hiroshima.
Das Aquarium fanden wir zum Glück sehr schnell, obwohl wir dachten wir hätten uns verlaufen. Mit Freude fanden wir Coin Lockers in der Grösse unserer Koffer und wir machten uns auf zu den Fischen!! Das grösste Aquarium der Welt war wirklich sehenswert! Es gab so viele Arten, die ich noch nie gesehen hatte und die seltsam, lustig oder eklig waren. Der lustigste Fisch war ein Monster! Mindestens ein Meter lang und hoch aber dünn. Riesig Fette Lippen und ein Blick als wäre er in Dauer-Erstaunen.
Das absolut hässlichste Wesen waren Unterwasser-Krabben. Ich finde ja normale Krabben süss...aber diese hatten etwa 3 mal so lange Beine, was ihnen einen hässlichen Spinnen-Loock verabreichte. *schauder*
Als wir aus dem Aquarium raus waren gingen wir endlich mal Morgenessen essen! Dazu gabe es Takoyaki! Wir hatten es noch nicht geschafft Takoyaki in Osaka zu essen, also gab es die halt als „Morgenessen“.
Bevor wir wieder zum Bahnhof gingen machten wir Purikuras. Gleich zwei, da wir gestern in Kyoto keinen Automaten gefunden hatten *lach*
In Shin-Osaka kauften wir uns wieder ein Bento für den Zug und etwas zu knabbern und dann hiess es auf den Zug warten. Diese kommen aber immer so toll pünktlich, wodurch wir schon bald auf unseren Sitzen sassen.
Obwohl Osaka auf uns zu Beginn einen eher düsteren Eindruck machte und ich immer nur Negative Dinge gesucht hatte, muss ich doch sagen, dass ich es ins Herz geschlossen habe. Es hab so viele tolle Orte hier, die es definitiv Sehenswert machen.
Ich frage mich allerdings die ganze Zeit, wie Touristen ohne japanische Kenntnisse in Osaka überleben. Englisch wird nur spärlich benutzt und nur an den Hauptstationen. Ich bin meiner Schule so dankbar, dass ich schon 500 Kanji lesen kann. Ohne die hätten wir wohl schon etwa 10 mal den falschen Zug genommen!
Dieses mal hatten wir super Glück mit den Sitzen. Wir waren in der ersten Reihe, wodurch wir niemand vor uns sitzen hatten. Dadurch hatte ich absolute Beinfreiheit die ganze Fahrt über, obwohl mein Koffer vor mir stand!
Die Shinkansenfahrten alleine sind ein Erlebnis für sich!
In Hiroshima mussten wir umsteigen in ein Tram, das uns in die Nähe der Jugendherberge führte. Dort wurden wir umschweiflich von einem Engländer begrüsst. War mal wieder eine nette Abwechslung etwas britisches Englisch zu hören!
Wir bezogen sogleich unser Zimmer, das wieder in japanischem Stil war. Unglaublich süss sah es aus mit einem Tischchen und unseren zwei Futons.
Da wir irgendwie K.O. Waren wollten wir uns nicht mehr gross bewegen für den Rest des Tages und schauten uns zwei Episoden von einem Koreanischen Drama an. Wir stimmen uns langsam ein auf Seoul.

Freitag, 30. März 2012

28.03.2012 – Kyoto




Bild 1 : Die Tore vom Fushimi Inari Schrein
Bild 2 : Der Kinkakuji
Bild 3 : Kirschblüten !!

Das war nun wirklich ein anstrengender Tag, mit sehr sehr viel Sehenswürdigkeiten. Das war bis jetzt der Tag, der am meisten touristig war und ich bezweifle, dass wir den toppen können. Der Weg nach Kyoto war wirklich sehr einfach zu finden und schon nach kurzer Zeit standen wir am Bahnhof in Kyoto und machten uns als erstes mal auf in ein Informationszentrum. Nicht wirklich viel geplant hatten wir für den Tag. Nur ich wusste, dass ich den Kinkakuji sehen will und Brook wusste, dass sie die vielen roten Tore sehen will. Also fragte ich einfach mal an der Information, wie man am besten zum Kinkakuji kommen kann. Dabei bekamen wir eine gute Karte, auf der stand, dass man eine Bus-Tageskarte machen kann für nur 500 yen. Die machten wir uns natürklich sehr gerne, da das um einiges billiger kam. Als wir das Ticket bekamen, bekamen wir noch eine sehr gute Karte, auf der wie dann auch die roten Toren fanden.
Zuerst fuhren wir zirka 40 Minuten mit dem Bus damit wir beim Kinkakuji ankamen. Von dort aus hiess es einfach nur: Folge den Touristen.
Der Kinkakuji ist wirklich ein unglaublich schöner Schrein. Leider hatte es gerade zu der Zeit angefangen zu Regnen, aber das hat dem Schrein kein bisschen von seinem goldenen Glanz geraubt. Um den Schrein herum hatte es noch sehr viel Natur, die schön hergerichtet wurde. Als wir wieder draussen waren, war es recht stark am regnen und wir gingen uns Regenschirme kaufen. Natürlich war dies das letze Mal an dem Tag gewesen, dass es geregnet hat....was uns aber auch nur allzu recht war! Auch ein paar Socken kauften wir uns! Wir werden eine schöne Sammlung an Souvenier-Socken besitzen!
Als nächstes gingen wir mit dem Bus ein paar Stationen weiter und besuchten einen zweiten Tempel namens Ryoanji Temple. Der Garten zu diesem Tempel war wirklich unglaublich schön und entspannend.
Wir waren dann schon eine ganze Weile unglaublich hungrig und fanden endlich ein passendes Restaurant. Curry genossen wir, während wir etwas weiter planten.
Unsere nächste Attraktion wäre das Nijo Castle gewesen....dummerweise war das genau in dieser Stunde zu, als wir ankamen. Das Castle ist eine Stunde geschlossen zwischen Tages und Nacht- Zeit. Wir kamen genau dann an. Da wir nicht eine Stunde warten wollten, machten wir uns halt wieder auf den Weg in Richtung rote Tore, die zum Fushimi Inari Schrein gehören.
Wir hatten gerade Glück, dass wir den Bus erwischten, der nur ein mal in der Stunde fährt. Als wir dort ankamen waren alle Souvenierläden bereits geschlossen und Touristen hatte es auch so gut wie keine mehr. Es war schon am eindunkeln, was die Tore noch mystischer wirken liess. Nachdem wir ein bisschen in den Toren herumstolziert waren machten wir uns wieder auf den Rückweg. Da wir einen Bus verpassten nahmen wir die Bahn zurück, bzw. Gingen direkt ins Gion-Viertel.
Das ist das ehemalige Geisha Viertel oder Rotlichtviertel von Kyoto. Ich muss allerdings sagen, dass von dem nicht mehr viel übrig geblieben ist. An der Hauptstrasse entlang rangelten sich Markennamen um die Plätze. Das alltägliche Stadtleben halt. Es gab aber einige Seitensträsschen, die noch viele alte Gebäude besassen und japanisches Essen anboten. Die Preise zu diesen Gourmet-Läden waren aber immense, wodurch wir denken, dass der typische Japner sein Date dort hin führt um Eindruck zu schinden.
K.O. Von so viel Sightseeing machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Zu Hause teilten wir uns auf. Ich setzte mich in die Lobby und fing an einen Film laden zu lassen, damit wir den später zusammen schauen konnten und Brook duschte in der Zwischenzeit. Als Brook fertig war ging ich schnell duschen bevor wir uns in unserem Bett einkuschelten. Der Film hiess „You are my Pet“ und ist ein Koreanischer Film mit einem Schauspieler, den ich sehr gerne habe und der momentan in Japan ein grosses Ansehen besitzt. Der Film war wirklich lustig und Brook weiss jetzt, wieso ich den Schauspieler mag *lach*

Donnerstag, 29. März 2012

27.03.2012 – Nara und Shin-Sai-Bashi






Um zirka 10 Uhr machten wir uns auf nach Nara. Dieses Mahl verfuhren wir uns nicht einmal gross! Wir mussten nur einmal umsteigen, weil unser Zug nicht in die richtige Richtung weiterfuhr. Auf dem Weg nach Nara sahen wir so viele kleine Dörfer und ländliche Landschaften, dass ich mich schon beinahe wie zu Hause gefühlt hatte.
Als wir in Nara ankamen war wirklich alles ganz einfach. Zum einen hatte es viele Touristen und zum anderen war es wirklich gut beschriftet. Der Weg zum Park dauerte etwa 15 Minuten und führte durch eine grosse, weite Shoppingstreet.
Von der Strasse in den Park gab es praktisch einen fliessenden Übergang. Bevor wir überhaupt in dem Park waren, sahen wir schon 2 Schreine.
Quasi am Eingang zum Park wurden wir bereits von Rehen begrüsst. Bereits dort konnte man „Deer Cookies“ kaufen, um damit die Rehe zu füttern. Wir dachten wir warten noch ein Weilchen und liefen mal etwas mehr in den Park hinein. So viele Bäume und so schön an zu sehen! Beim zweiten Cookie-Verkaufsstand nahmen dann auch wir ein Bündel Kekse und wurden sogleich auch schon von den Rehen aufgefressen. Diese Rehe wissen ganz genau, welche Personen Futter bei sich haben und kommen und stupsen dich an und laufen dir eine ganze Weile nach, wenn ihnen danach ist.
Ich erinnere mich immer noch, wie ich als kleines Kind in einem Tierpark mal von einer Herde Rehe umzingelt war, und alle mein Futter gefressen haben und ich mich nicht wehren konnte...in etwas so fühlte ich mich wieder *lach*
Immerhin geben diese Rehe nach einer Weile auf! Wenn man ihnen den Rücken zudreht und weiter läuft geben sie meistens auf. Die nächste Person, die Futter besitzt ist ja nun wirklich nicht weit weg!
Wir schlenderten sich für gut 2 Stunden in dem Park herum und sahen viele viele Rehe und auch einige Schreine. Das Nandaimon Gate und der Todaiji Schrein, waren dabei die schönsten. In einer touristigen Strasse im Park konnten wir dann nicht widerstehen und kauften uns ein paar Souvenirs. Handyanhänder und Socken! Natürlich Reh-Socken!
Direkt daneben gab es einen Stand der heisse Süsskartoffeln verkaufte.
Da wir erst zu Hause Essen gehen wollten, entschlossen wir uns für so eine Kartoffel.
Hmm die war lecker! Richtig schön warm, süss und lecker!
Wir setzten uns irgendwo auf eine Bank und genossen unsere warme Kartoffel.
Als wir aus dem Park wieder raus waren machten wir schnell einen kurzen Abstecher nach Naramachi. Das sind kleine Seitensträsschen, die aus älteren Häusern besteht. Das war wirklich viel japanischer Baustil-flair. Aber nach ein paar Metern drehten wir wieder um, da wir nicht wirklich darin interessiert waren Töpferkunst oder ähnliches zu kaufen.
Auf dem Weg zum Bahnhof hielten wir noch an um Purikuras zu machen. Wenn das so weiter geht überlege ich mir wirklich, ob ich mir ein Purikura-Album zu tun muss!
Der Rückweg war noch einfacher wie der Hinweg. Der Zug hielt direkt an unserer Station und schon waren wir zu Hause. In unserem Hotel hat es in der Lobby ein Schild, das den besten Okonomiyaki-shop angepriesen hatte, also entschlossen wir uns dieses zu versuchen.
Als wir den Laden in unserer Nähe fanden waren wir überrascht. Der Laden war wirklich klein. Bestenfalls hat er etwa Platz für 12 Personen, und dann ist er überfüllt. Als wir rein gingen war allerdings niemand anderes dort ausser wir, so hatten wir unsere Privatbedienung. Der ältere Herr, der wohl der Besitzer war, war wirklich ausgesprochen freundlich und unterhielt sich für eine Weile mit uns. Ich denke er hätte auch Englisch sprechen können, aber ich unterhielt mich auf Japanisch mit ihm...sorry Brook dass du dann immer daneben sitzen musst und nichts verstehst....
Wir bekamen von ihm noch gratis Umeshu mit Soda vermischt. Umeshu ist Pflaumenwein und so ziemlich der einzige Wein, den ich mag. Der Wein selber ist schon unglaublich süss, vermischt mit Soda war er noch süsser und noch einfacher zu trinken. War unglaublich lecker. Ich nahm Squid Okonomiyaki und Brook nahm mit Schweinefleisch.
Er bereitete die Okonomiyaki selber zu und brachte sie dann zu uns an den Tisch.
Er wies und auch noch an, wie wir sie richtig zu essen haben. In Osaka isst man Okonomiyaki nur mit dem Bratspachtel und nicht wie in Tokyo mit den Stäbchen. Man lernt nie aus in diesem Land!
Als wir gingen sassen schon ein paar andere Gäste in dem Restaurant. Ich bin überzeugt, dass er eine ganze Stammkundschaft besitzt. Der Preis war auch lächerlich günstig! Nur 550 yen für das beste Okonomiyaki, dass ich je hatte.
Als wir bezahlten drückte er uns noch ein kleines Souvenier in die Hände.
Wenn ich könnte würde der kleine Laden die höchste Punktzahl auf allen Gourmetseiten bekommen!
Als wir voll gegessen waren gingen wir wieder nach Namba nach Shin Sai Bashi, um dort die Läden unsicher zu machen. Wir waren sicher gut 3 Stunden in den Läden unterwegs und kauften uns dumm und dämlich. Auch ich kaufte mir zwei Oberteile, ein Unterhemd und ein Rock. Brook schaffte sich noch einiges mehr an *lach*
Als wir uns müde geshoppt hatten gingen wir wieder ein Frozen Yogurth essen und machten uns dann wieder auf den nach Hause weg.
In der Lobby sassen wir für gut zwei Stunden und planten für den nächsten Tag und versuchten mit der Bilderflut klar zu kommen.
Am nächsten Tag geht es auf nach Kyoto! Mal schauen, was wir dort so erleben werden.

26.03.2012 – Osaka Castle, Umeda Sky Building, Hep Five





Bild 1 : Umeda Sky Building
Bild 2 : Kirschblüten um Osaka Castle
Bild 3 : Osaka Castle
Bild 4 : Aussicht vom Riesenrad im Hep Five

Das war nun definitiv ein produktiver Tag! Nachdem wir uns um zirka 9 Uhr aus dem Bett gewälzt hatten, gingen wir als aller Erstes zum Osaka Castle. Auch ohne viele Karte fanden wir dies super schnell und einfach. Kein Wunder, wenn alle Touristen gleichzeitig in die selbe Richtung wollen!
Bevor man beim Castle ankommt, durchquert man einen grossen Park, der alleine schon sehenswert war. Auf einem grossen Sandfeld spielten mehrere Leute Baseball, Fussball und weitere Sportarten. Schon von weitem konnte man das Castle auf dem Hügel stehen sehen.
Bevor wir wirklich in die Burg-Anlage gingen, durchquerten wir einen Park, voller Kirschbäume. Zu unserer Freue waren schon etwa die Hälfte davon am blühen. Unglaublich viele Kirschblüten-Fotos habe ich nun *lach*
Nachdem wir auch noch genügend Nach-Aufnahmen von dem Castle gemacht hatten, versuchten wir zurück zur JR Station zu finden....anscheinend ist alles in Osaka nicht ganz so einfach und wir scheinen eine Begabung zu haben, uns zu verlaufen. Deswegen dauerte auch unser Rückweg doppelt so lange wie nötig.
Von dort aus gingen wir direkt nach Osaka-Station und wollten dort ins Ueda Sky Building, auch genannt „floating garden“.
Wollen ist nicht gleich können. Wir irrten sicher zirka 2 Stunden herum bis wir kurz davor waren auf zu geben. Glücklicherweise liefen wir gerade dann, an ein Info-Zenter heran, das uns den Weg erklären konnte. So kompliziert war es eigentlich gar nicht....
Das Ueda Sky Building sind zwei grosse Türme, die in den obersten Etagen miteinander verbunden sind. Zu Oberst oben kann man im Kreis herum laufen und hat eine schöne Panorama Aussicht über Osaka. Unglaublich stark war der Wind aber die Aussicht war gut. Mit dem Wetter im Allgemeinen hatten wir heute Glück. Es regnete nur einmal ein paar Tropfen und dann später am Abend wieder.
Nach dieser Panorama Aussicht machten wir uns auf den Weg ins Hep Five. Das ist ein Einkaufszentrum mit einem roten Riesenrad auf dem Dach. Das Einkaufshaus hat über 7 Etagen voller Klamottenläden...Freude herrscht! Ich fühle mich so was von tot!
Zuerst gingen wir allerdings etwas essen. Omreis! Das war wirklich unglaublich lecker und mit vollem Magen kann man besser zwei Stunden shoppen überstehen.
Insgesamt kaufte ich mir eine blaue Mütze und ein süsses Oberteil.
Danach ruhten wir uns in einem Kaffee für ein paar Minute aus, bevor wir in ein Don Quihote wollten. Leider hatte der gerade Umbauten und war geschlossen...
Als Nächstes besorgten wir uns Kino-Karten. Da wir nicht mehr viel mehr geplant hatten, war Kino eine gute Alternative.
Bevor unser Kino-Film anfing gingen wir auf eine Rundfahrt mit dem Riesenrad.
Immer wieder beängstigend in solch luftigen Höhen zu sein aber die Aussicht war wirklich gut!
Der Tag war wirklich sehr lustig, also hatte er Puricuras verdient! Diese zu machen und zu dekorieren brauchte auch noch einige Zeit, wodurch wir dann schon ins Kino gehen konnten. Wir sahen uns den Film „In Time“ an. In westlichen Kinos lief der im letzten Jahr aber Japan hat erst vor kurzem damit begonnen, diesen Streifen zu zeigen. Immer etwas hinter der Zeit, was das anbetrifft!
Vollgegessen mit Popcorn verliessen wir das Kino wieder und machten uns müde auf den nach Hause Weg.
Im Haus mussten wir etwas warten, bis wir die Duschen benutzen konnten, da es nur zwei gibt. Alternative wäre das öffentliche Bad aber wir warteten lieber ^^
Am Abend setzen wir uns für eine Weile in die Lobby und recherchierten im Internet, was wir für Morgen tun sollen. Da das Wetter morgen gut sein soll, fiel unsere Wahl auf Nara. Rehe hier kommen wir!