


Bild 1 : Die Tore vom Fushimi Inari Schrein
Bild 2 : Der Kinkakuji
Bild 3 : Kirschblüten !!
Das war nun wirklich ein anstrengender Tag, mit sehr sehr viel Sehenswürdigkeiten. Das war bis jetzt der Tag, der am meisten touristig war und ich bezweifle, dass wir den toppen können. Der Weg nach Kyoto war wirklich sehr einfach zu finden und schon nach kurzer Zeit standen wir am Bahnhof in Kyoto und machten uns als erstes mal auf in ein Informationszentrum. Nicht wirklich viel geplant hatten wir für den Tag. Nur ich wusste, dass ich den Kinkakuji sehen will und Brook wusste, dass sie die vielen roten Tore sehen will. Also fragte ich einfach mal an der Information, wie man am besten zum Kinkakuji kommen kann. Dabei bekamen wir eine gute Karte, auf der stand, dass man eine Bus-Tageskarte machen kann für nur 500 yen. Die machten wir uns natürklich sehr gerne, da das um einiges billiger kam. Als wir das Ticket bekamen, bekamen wir noch eine sehr gute Karte, auf der wie dann auch die roten Toren fanden.
Zuerst fuhren wir zirka 40 Minuten mit dem Bus damit wir beim Kinkakuji ankamen. Von dort aus hiess es einfach nur: Folge den Touristen.
Der Kinkakuji ist wirklich ein unglaublich schöner Schrein. Leider hatte es gerade zu der Zeit angefangen zu Regnen, aber das hat dem Schrein kein bisschen von seinem goldenen Glanz geraubt. Um den Schrein herum hatte es noch sehr viel Natur, die schön hergerichtet wurde. Als wir wieder draussen waren, war es recht stark am regnen und wir gingen uns Regenschirme kaufen. Natürlich war dies das letze Mal an dem Tag gewesen, dass es geregnet hat....was uns aber auch nur allzu recht war! Auch ein paar Socken kauften wir uns! Wir werden eine schöne Sammlung an Souvenier-Socken besitzen!
Als nächstes gingen wir mit dem Bus ein paar Stationen weiter und besuchten einen zweiten Tempel namens Ryoanji Temple. Der Garten zu diesem Tempel war wirklich unglaublich schön und entspannend.
Wir waren dann schon eine ganze Weile unglaublich hungrig und fanden endlich ein passendes Restaurant. Curry genossen wir, während wir etwas weiter planten.
Unsere nächste Attraktion wäre das Nijo Castle gewesen....dummerweise war das genau in dieser Stunde zu, als wir ankamen. Das Castle ist eine Stunde geschlossen zwischen Tages und Nacht- Zeit. Wir kamen genau dann an. Da wir nicht eine Stunde warten wollten, machten wir uns halt wieder auf den Weg in Richtung rote Tore, die zum Fushimi Inari Schrein gehören.
Wir hatten gerade Glück, dass wir den Bus erwischten, der nur ein mal in der Stunde fährt. Als wir dort ankamen waren alle Souvenierläden bereits geschlossen und Touristen hatte es auch so gut wie keine mehr. Es war schon am eindunkeln, was die Tore noch mystischer wirken liess. Nachdem wir ein bisschen in den Toren herumstolziert waren machten wir uns wieder auf den Rückweg. Da wir einen Bus verpassten nahmen wir die Bahn zurück, bzw. Gingen direkt ins Gion-Viertel.
Das ist das ehemalige Geisha Viertel oder Rotlichtviertel von Kyoto. Ich muss allerdings sagen, dass von dem nicht mehr viel übrig geblieben ist. An der Hauptstrasse entlang rangelten sich Markennamen um die Plätze. Das alltägliche Stadtleben halt. Es gab aber einige Seitensträsschen, die noch viele alte Gebäude besassen und japanisches Essen anboten. Die Preise zu diesen Gourmet-Läden waren aber immense, wodurch wir denken, dass der typische Japner sein Date dort hin führt um Eindruck zu schinden.
K.O. Von so viel Sightseeing machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Zu Hause teilten wir uns auf. Ich setzte mich in die Lobby und fing an einen Film laden zu lassen, damit wir den später zusammen schauen konnten und Brook duschte in der Zwischenzeit. Als Brook fertig war ging ich schnell duschen bevor wir uns in unserem Bett einkuschelten. Der Film hiess „You are my Pet“ und ist ein Koreanischer Film mit einem Schauspieler, den ich sehr gerne habe und der momentan in Japan ein grosses Ansehen besitzt. Der Film war wirklich lustig und Brook weiss jetzt, wieso ich den Schauspieler mag *lach*
















