Freitag, 30. März 2012

28.03.2012 – Kyoto




Bild 1 : Die Tore vom Fushimi Inari Schrein
Bild 2 : Der Kinkakuji
Bild 3 : Kirschblüten !!

Das war nun wirklich ein anstrengender Tag, mit sehr sehr viel Sehenswürdigkeiten. Das war bis jetzt der Tag, der am meisten touristig war und ich bezweifle, dass wir den toppen können. Der Weg nach Kyoto war wirklich sehr einfach zu finden und schon nach kurzer Zeit standen wir am Bahnhof in Kyoto und machten uns als erstes mal auf in ein Informationszentrum. Nicht wirklich viel geplant hatten wir für den Tag. Nur ich wusste, dass ich den Kinkakuji sehen will und Brook wusste, dass sie die vielen roten Tore sehen will. Also fragte ich einfach mal an der Information, wie man am besten zum Kinkakuji kommen kann. Dabei bekamen wir eine gute Karte, auf der stand, dass man eine Bus-Tageskarte machen kann für nur 500 yen. Die machten wir uns natürklich sehr gerne, da das um einiges billiger kam. Als wir das Ticket bekamen, bekamen wir noch eine sehr gute Karte, auf der wie dann auch die roten Toren fanden.
Zuerst fuhren wir zirka 40 Minuten mit dem Bus damit wir beim Kinkakuji ankamen. Von dort aus hiess es einfach nur: Folge den Touristen.
Der Kinkakuji ist wirklich ein unglaublich schöner Schrein. Leider hatte es gerade zu der Zeit angefangen zu Regnen, aber das hat dem Schrein kein bisschen von seinem goldenen Glanz geraubt. Um den Schrein herum hatte es noch sehr viel Natur, die schön hergerichtet wurde. Als wir wieder draussen waren, war es recht stark am regnen und wir gingen uns Regenschirme kaufen. Natürlich war dies das letze Mal an dem Tag gewesen, dass es geregnet hat....was uns aber auch nur allzu recht war! Auch ein paar Socken kauften wir uns! Wir werden eine schöne Sammlung an Souvenier-Socken besitzen!
Als nächstes gingen wir mit dem Bus ein paar Stationen weiter und besuchten einen zweiten Tempel namens Ryoanji Temple. Der Garten zu diesem Tempel war wirklich unglaublich schön und entspannend.
Wir waren dann schon eine ganze Weile unglaublich hungrig und fanden endlich ein passendes Restaurant. Curry genossen wir, während wir etwas weiter planten.
Unsere nächste Attraktion wäre das Nijo Castle gewesen....dummerweise war das genau in dieser Stunde zu, als wir ankamen. Das Castle ist eine Stunde geschlossen zwischen Tages und Nacht- Zeit. Wir kamen genau dann an. Da wir nicht eine Stunde warten wollten, machten wir uns halt wieder auf den Weg in Richtung rote Tore, die zum Fushimi Inari Schrein gehören.
Wir hatten gerade Glück, dass wir den Bus erwischten, der nur ein mal in der Stunde fährt. Als wir dort ankamen waren alle Souvenierläden bereits geschlossen und Touristen hatte es auch so gut wie keine mehr. Es war schon am eindunkeln, was die Tore noch mystischer wirken liess. Nachdem wir ein bisschen in den Toren herumstolziert waren machten wir uns wieder auf den Rückweg. Da wir einen Bus verpassten nahmen wir die Bahn zurück, bzw. Gingen direkt ins Gion-Viertel.
Das ist das ehemalige Geisha Viertel oder Rotlichtviertel von Kyoto. Ich muss allerdings sagen, dass von dem nicht mehr viel übrig geblieben ist. An der Hauptstrasse entlang rangelten sich Markennamen um die Plätze. Das alltägliche Stadtleben halt. Es gab aber einige Seitensträsschen, die noch viele alte Gebäude besassen und japanisches Essen anboten. Die Preise zu diesen Gourmet-Läden waren aber immense, wodurch wir denken, dass der typische Japner sein Date dort hin führt um Eindruck zu schinden.
K.O. Von so viel Sightseeing machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Zu Hause teilten wir uns auf. Ich setzte mich in die Lobby und fing an einen Film laden zu lassen, damit wir den später zusammen schauen konnten und Brook duschte in der Zwischenzeit. Als Brook fertig war ging ich schnell duschen bevor wir uns in unserem Bett einkuschelten. Der Film hiess „You are my Pet“ und ist ein Koreanischer Film mit einem Schauspieler, den ich sehr gerne habe und der momentan in Japan ein grosses Ansehen besitzt. Der Film war wirklich lustig und Brook weiss jetzt, wieso ich den Schauspieler mag *lach*

Donnerstag, 29. März 2012

27.03.2012 – Nara und Shin-Sai-Bashi






Um zirka 10 Uhr machten wir uns auf nach Nara. Dieses Mahl verfuhren wir uns nicht einmal gross! Wir mussten nur einmal umsteigen, weil unser Zug nicht in die richtige Richtung weiterfuhr. Auf dem Weg nach Nara sahen wir so viele kleine Dörfer und ländliche Landschaften, dass ich mich schon beinahe wie zu Hause gefühlt hatte.
Als wir in Nara ankamen war wirklich alles ganz einfach. Zum einen hatte es viele Touristen und zum anderen war es wirklich gut beschriftet. Der Weg zum Park dauerte etwa 15 Minuten und führte durch eine grosse, weite Shoppingstreet.
Von der Strasse in den Park gab es praktisch einen fliessenden Übergang. Bevor wir überhaupt in dem Park waren, sahen wir schon 2 Schreine.
Quasi am Eingang zum Park wurden wir bereits von Rehen begrüsst. Bereits dort konnte man „Deer Cookies“ kaufen, um damit die Rehe zu füttern. Wir dachten wir warten noch ein Weilchen und liefen mal etwas mehr in den Park hinein. So viele Bäume und so schön an zu sehen! Beim zweiten Cookie-Verkaufsstand nahmen dann auch wir ein Bündel Kekse und wurden sogleich auch schon von den Rehen aufgefressen. Diese Rehe wissen ganz genau, welche Personen Futter bei sich haben und kommen und stupsen dich an und laufen dir eine ganze Weile nach, wenn ihnen danach ist.
Ich erinnere mich immer noch, wie ich als kleines Kind in einem Tierpark mal von einer Herde Rehe umzingelt war, und alle mein Futter gefressen haben und ich mich nicht wehren konnte...in etwas so fühlte ich mich wieder *lach*
Immerhin geben diese Rehe nach einer Weile auf! Wenn man ihnen den Rücken zudreht und weiter läuft geben sie meistens auf. Die nächste Person, die Futter besitzt ist ja nun wirklich nicht weit weg!
Wir schlenderten sich für gut 2 Stunden in dem Park herum und sahen viele viele Rehe und auch einige Schreine. Das Nandaimon Gate und der Todaiji Schrein, waren dabei die schönsten. In einer touristigen Strasse im Park konnten wir dann nicht widerstehen und kauften uns ein paar Souvenirs. Handyanhänder und Socken! Natürlich Reh-Socken!
Direkt daneben gab es einen Stand der heisse Süsskartoffeln verkaufte.
Da wir erst zu Hause Essen gehen wollten, entschlossen wir uns für so eine Kartoffel.
Hmm die war lecker! Richtig schön warm, süss und lecker!
Wir setzten uns irgendwo auf eine Bank und genossen unsere warme Kartoffel.
Als wir aus dem Park wieder raus waren machten wir schnell einen kurzen Abstecher nach Naramachi. Das sind kleine Seitensträsschen, die aus älteren Häusern besteht. Das war wirklich viel japanischer Baustil-flair. Aber nach ein paar Metern drehten wir wieder um, da wir nicht wirklich darin interessiert waren Töpferkunst oder ähnliches zu kaufen.
Auf dem Weg zum Bahnhof hielten wir noch an um Purikuras zu machen. Wenn das so weiter geht überlege ich mir wirklich, ob ich mir ein Purikura-Album zu tun muss!
Der Rückweg war noch einfacher wie der Hinweg. Der Zug hielt direkt an unserer Station und schon waren wir zu Hause. In unserem Hotel hat es in der Lobby ein Schild, das den besten Okonomiyaki-shop angepriesen hatte, also entschlossen wir uns dieses zu versuchen.
Als wir den Laden in unserer Nähe fanden waren wir überrascht. Der Laden war wirklich klein. Bestenfalls hat er etwa Platz für 12 Personen, und dann ist er überfüllt. Als wir rein gingen war allerdings niemand anderes dort ausser wir, so hatten wir unsere Privatbedienung. Der ältere Herr, der wohl der Besitzer war, war wirklich ausgesprochen freundlich und unterhielt sich für eine Weile mit uns. Ich denke er hätte auch Englisch sprechen können, aber ich unterhielt mich auf Japanisch mit ihm...sorry Brook dass du dann immer daneben sitzen musst und nichts verstehst....
Wir bekamen von ihm noch gratis Umeshu mit Soda vermischt. Umeshu ist Pflaumenwein und so ziemlich der einzige Wein, den ich mag. Der Wein selber ist schon unglaublich süss, vermischt mit Soda war er noch süsser und noch einfacher zu trinken. War unglaublich lecker. Ich nahm Squid Okonomiyaki und Brook nahm mit Schweinefleisch.
Er bereitete die Okonomiyaki selber zu und brachte sie dann zu uns an den Tisch.
Er wies und auch noch an, wie wir sie richtig zu essen haben. In Osaka isst man Okonomiyaki nur mit dem Bratspachtel und nicht wie in Tokyo mit den Stäbchen. Man lernt nie aus in diesem Land!
Als wir gingen sassen schon ein paar andere Gäste in dem Restaurant. Ich bin überzeugt, dass er eine ganze Stammkundschaft besitzt. Der Preis war auch lächerlich günstig! Nur 550 yen für das beste Okonomiyaki, dass ich je hatte.
Als wir bezahlten drückte er uns noch ein kleines Souvenier in die Hände.
Wenn ich könnte würde der kleine Laden die höchste Punktzahl auf allen Gourmetseiten bekommen!
Als wir voll gegessen waren gingen wir wieder nach Namba nach Shin Sai Bashi, um dort die Läden unsicher zu machen. Wir waren sicher gut 3 Stunden in den Läden unterwegs und kauften uns dumm und dämlich. Auch ich kaufte mir zwei Oberteile, ein Unterhemd und ein Rock. Brook schaffte sich noch einiges mehr an *lach*
Als wir uns müde geshoppt hatten gingen wir wieder ein Frozen Yogurth essen und machten uns dann wieder auf den nach Hause weg.
In der Lobby sassen wir für gut zwei Stunden und planten für den nächsten Tag und versuchten mit der Bilderflut klar zu kommen.
Am nächsten Tag geht es auf nach Kyoto! Mal schauen, was wir dort so erleben werden.

26.03.2012 – Osaka Castle, Umeda Sky Building, Hep Five





Bild 1 : Umeda Sky Building
Bild 2 : Kirschblüten um Osaka Castle
Bild 3 : Osaka Castle
Bild 4 : Aussicht vom Riesenrad im Hep Five

Das war nun definitiv ein produktiver Tag! Nachdem wir uns um zirka 9 Uhr aus dem Bett gewälzt hatten, gingen wir als aller Erstes zum Osaka Castle. Auch ohne viele Karte fanden wir dies super schnell und einfach. Kein Wunder, wenn alle Touristen gleichzeitig in die selbe Richtung wollen!
Bevor man beim Castle ankommt, durchquert man einen grossen Park, der alleine schon sehenswert war. Auf einem grossen Sandfeld spielten mehrere Leute Baseball, Fussball und weitere Sportarten. Schon von weitem konnte man das Castle auf dem Hügel stehen sehen.
Bevor wir wirklich in die Burg-Anlage gingen, durchquerten wir einen Park, voller Kirschbäume. Zu unserer Freue waren schon etwa die Hälfte davon am blühen. Unglaublich viele Kirschblüten-Fotos habe ich nun *lach*
Nachdem wir auch noch genügend Nach-Aufnahmen von dem Castle gemacht hatten, versuchten wir zurück zur JR Station zu finden....anscheinend ist alles in Osaka nicht ganz so einfach und wir scheinen eine Begabung zu haben, uns zu verlaufen. Deswegen dauerte auch unser Rückweg doppelt so lange wie nötig.
Von dort aus gingen wir direkt nach Osaka-Station und wollten dort ins Ueda Sky Building, auch genannt „floating garden“.
Wollen ist nicht gleich können. Wir irrten sicher zirka 2 Stunden herum bis wir kurz davor waren auf zu geben. Glücklicherweise liefen wir gerade dann, an ein Info-Zenter heran, das uns den Weg erklären konnte. So kompliziert war es eigentlich gar nicht....
Das Ueda Sky Building sind zwei grosse Türme, die in den obersten Etagen miteinander verbunden sind. Zu Oberst oben kann man im Kreis herum laufen und hat eine schöne Panorama Aussicht über Osaka. Unglaublich stark war der Wind aber die Aussicht war gut. Mit dem Wetter im Allgemeinen hatten wir heute Glück. Es regnete nur einmal ein paar Tropfen und dann später am Abend wieder.
Nach dieser Panorama Aussicht machten wir uns auf den Weg ins Hep Five. Das ist ein Einkaufszentrum mit einem roten Riesenrad auf dem Dach. Das Einkaufshaus hat über 7 Etagen voller Klamottenläden...Freude herrscht! Ich fühle mich so was von tot!
Zuerst gingen wir allerdings etwas essen. Omreis! Das war wirklich unglaublich lecker und mit vollem Magen kann man besser zwei Stunden shoppen überstehen.
Insgesamt kaufte ich mir eine blaue Mütze und ein süsses Oberteil.
Danach ruhten wir uns in einem Kaffee für ein paar Minute aus, bevor wir in ein Don Quihote wollten. Leider hatte der gerade Umbauten und war geschlossen...
Als Nächstes besorgten wir uns Kino-Karten. Da wir nicht mehr viel mehr geplant hatten, war Kino eine gute Alternative.
Bevor unser Kino-Film anfing gingen wir auf eine Rundfahrt mit dem Riesenrad.
Immer wieder beängstigend in solch luftigen Höhen zu sein aber die Aussicht war wirklich gut!
Der Tag war wirklich sehr lustig, also hatte er Puricuras verdient! Diese zu machen und zu dekorieren brauchte auch noch einige Zeit, wodurch wir dann schon ins Kino gehen konnten. Wir sahen uns den Film „In Time“ an. In westlichen Kinos lief der im letzten Jahr aber Japan hat erst vor kurzem damit begonnen, diesen Streifen zu zeigen. Immer etwas hinter der Zeit, was das anbetrifft!
Vollgegessen mit Popcorn verliessen wir das Kino wieder und machten uns müde auf den nach Hause Weg.
Im Haus mussten wir etwas warten, bis wir die Duschen benutzen konnten, da es nur zwei gibt. Alternative wäre das öffentliche Bad aber wir warteten lieber ^^
Am Abend setzen wir uns für eine Weile in die Lobby und recherchierten im Internet, was wir für Morgen tun sollen. Da das Wetter morgen gut sein soll, fiel unsere Wahl auf Nara. Rehe hier kommen wir!

25.03.2012 – Tokyo Metropolitan Government Office / Osaka!!





Bild 1 : Dotonbori
Bild 2 : Unser Zimmer! <3
Bild 3 : das Government Building in Tokyo von Aussen
Bild 4 : Frozen Yogurth <3

Zuerst machten wir uns am Morgen auf nach Shinjuku, um noch einen weiteren Ort abzuklappern, den Brook gerne sehen würde: Tokyo Metropolitan Government Office.
Das sind zwei riesige Twin-Towers, die 48 Stockwerke haben und eine gute Aussichtsplatform hat. Wir deponierten unser Gepäck in einem Fach und machten uns auf den Weg. Zum Glück hatten wir genug Zeit berechnet, da wir sonst bestimmt zu spät gekommen wären für unser Shinkansen nach Osaka.
Der Eintritt zum Gebäude ist gratis und bietet wirklich eine super Aussicht über Tokyo! Leider war es etwas bewölkt, sodass wir keinen Blick auf Fujisan erhaschen konnten.
Danach schnappten wir unser Gepäck und gingen mal nach Tokyo-Station um dort den Eingang zu den Shinkansen zu suchen. Dies war zum Glück einfacher, als wir dachten und wir hatten noch genügend Zeit um uns ein Bento und sonstige Verpflegung zu kaufen.
Der Zug fuhr extrem pünklich um 14:00 ab.
Reisen mit einem Shinkansen ist extrem bequem...hätte man nicht einen riesigen Koffer bei sich, oder eine doofe Person vor sich sitzen. Da unsere Koffer so gross sind, mussten wir unsere vor uns hin stellen. Das ist nicht so ein Problem, da man wirklich extrem viel Beinfreiheiten hat in diesem Zug. Aber die Person vor mir, fand es natürlich eine tolle Idee ihren Stuhl ganz nach hinten klappen zu lassen, wodurch meine Beine die ganze Fahrt über eingequetscht waren.
Als wir langsam aus Tokyo rausfuhren und es langsam wieder Bäume und Wasser zu sehen gab, merkte ich wie lange ich nun schon wieder in Tokyo bin. Mal wieder etwas Natur zu sehen tut wirklich gut!
Nach Kyoto hatte ich endlich Beinfreiheit für ganze tolle 15 Minuten. Ich genoss jede einzelne davon!
Als wir in Shin-Osaka ankamen, ging es mal darum irgendwie zu unser Station zu kommen...das sagt sich einfacher, als es wirklich ist. Nachdem wir ein wenig herum geirrt waren, fuhren wir mal bis nach Osaka. Von dort war es dann nicht mehr so eine Kunst nach Shin-Imamiya zu kommen. Wir dachten, dass wir schwarz fuhren, und wollten nach bezahlen. Umso erstaunter waren wir, als wir erfuhren, dass mit dem Shinkansen Ticket man eine Strecke fahren kann. Wie praktisch.
Das Hotel zu finden war zum Glück extrem einfach! Von der Station nur 4 Minuten zu Fuss.
Der Rezeptionist schien erleichtert, als er merkte dass ich Japanisch spreche und das Zimmer zu beziehen ging extrem schnell.
Unser Zimmer ist ein kleines Zimmer in japanischem Style. Kleiner Fernseher, kleiner Kühlschrank, ein Tisch und 2 Futon. Wir befinden uns auf einem Frauen-Stock und die Toiletten sind geteilt. Ganz wie zu Hause.
Es gibt 2 Duschen, die man 24 Stunden am Tag benutzen kann für das ganze Hotel und ein öffentliches Bad. Was wir benutzen werden, wissen wir noch nicht.
Nachdem wir uns etwas umsahen machten wir uns auf nach Dotonbori, welches ein Grossteil Nachtlebens von Osaka ausmacht. Meine Güte waren das viele Läden! Wir liefen für gut 3 Stunden herum und sahen uns etwas um. An einem Ort stolperten wir über einen Frozen Yogurth Laden. Der Laden war ähnlich, wie der Frozen Yogurth Laden in London, der mich und Brook bald schon als Stammgast hatte. Man kann seinen Yogurth selber zusammen stellen und zahlt dann das Gewicht. Hmm so lecker! So viele verschiedene Geschäcker!
Danach liefen wir noch etwas weiter und besuchten mal einen Disney Store...meine Güte...sogar Disney Artikel sind etwa 10 mal süsser in Japan!
Ich hab den Laden nicht verlassen, ohne etwas zu kaufen! *lach*
Danach war schon 9 Uhr und wir machten uns langsam auf den nach Hause weg. Zu Hause prüften wir mal, ob wir in der Lobby Wi-Fi haben. Das funktioniert soweit so gut. Als wir dort wahren, kamen wir plötzlich ins Gespräch mit einer Mexikanerin und einem Taiwanesen. Die Mexikanerin heisst Maria und reisst Morgen bereits wieder ab. Aber das lustige ist: Sie wohnt zur Zeit mit ihrem Freund in Seoul und wir werden sie wohl in einer Woche wieder sehen. So schnell lernt man neue Leute kennen!
So weit kann ich sehen, dass Osaka um einiges anderst ist als Tokyo. Da ich mir die Grösse von Tokyo schon so gewöhnt bin, bin ich immer wieder überrascht wie niedrig die Häuser hier sind und wie breit die Wege. Ich vergleiche die beiden Städte die ganze Zeit und muss etwas Acht geben, damit ich nicht nur negative Seiten entdecke. Mag Tokyo halt schon zu sehr!
Morgen steht shoppen auf dem Plan! Mal schauen, was sich hier so finden lässt! ;)

24.03.2011 – K-POP Good Friens Live Concert



Bild 1 : Der Showscreen vom Konzert
Bild 2 : Roppongi
Am Samstag war Brooks Geburtstag und der war nicht ereignislos.
Am Morgen standen wir früh genug auf, damit ich meine Wäsche waschen konnte.
Danach machten wir uns auf den Weg zu einem K-Pop Konzert, zu dem ich schon vor einem Monat Tickets gekauft hatte.
Insgesamt 4 Bands traten an diesem Nachmittag auf: Block B (auf die ich mich am meisten gefreut hatte), X-5 (die mich extrem begeistert haben), SMASH (die auch einige super Lieder haben) und 2am (die uns unglaublich amüsierten.
Das Konzert fand statt in einer berühmten Sumo-Arena. Deswegen waren auch unsere Sitzplätze unglaublich lustig. Es ist üblich, dass während den Sumo-Wettkämpfe die Zuschauer ihre Bentos essen. Dies ist möglich, da die Sitzplätze grössere Rechtecke sind, in denen 3 Personen sitzen können. Wir kamen also bei unserem Rechteck an, zogen natürlich unsere Schuhe aus und sassen für den Rest des Konzerts im Schneidersitz dar. Das war eine angenehme neue Erfahrung.
Als erstes traten X-5 auf. Eine Band, die es noch nicht so lange gibt, und die daher auch noch nicht wirklich viel Lieder in ihrem Repertoire hat. Aber die Lieder, die sie spielten waren alle super und die Tänze dazu der Hammer.
Dazwischen stellten sie sich mal vor und machten „Kawaii“ und „Sekushi“ Posen.
Das ganze in einem unglaublich koreanischen Akzent. Ich habe mich den ganzen Tag durch herrlich amüsiert ab der Aussprache der Künstler. Und ich habe mit Freude festgestellt, dass ich mehr verstanden habe, als in Paris auf Französisch *lach*
Als nächstes traten Block B auf. Der Auftritt war einwandfrei und hätte ruhig länger sein können. Danach folgte eine Gruppe, die SMASH heisst. Nicht wirklich viel hatte ich im Vorab über die gefunden, umso mehr war jeder Songtrack eine Überraschung.
Zum Schluss kam 2am. Und die waren wohl die amüsanteste Entdeckung des Tages.
Als wir in die Konzerthalle gingen, merkten wir, dass sicher die Hälfte der Zuschauerinnen (hatte sicher nur ca. 5 – 10 % Männer) um die 40 oder älter wahren. Älter bis zu 70 Jahre. Wir staunten nicht schlecht, als wir das bemerkten und fragten uns wieso das wohl so sei...die Antwort dazu ist 2am. Das ist eine Gruppe, die meistens eher Balladen singt und daher wohl bei den älteren Damen sehr geschätzt sind. Es war so lustig mit anzusehen wie plötzlich alle Frauen aufstanden und zu völligen Fangirls mutierten. Auch unsere Sitznachbarin, die bei allen Liedern zuvor völlig uninteressiert aussah, lebte plötzlich auf.
Nach dem Konzert machten wir uns auf nach Roppongi, wo momentan eine One Piece Ausstellung stattfindet...leider waren wirklich alle Tickets schon ausverkauft, wodurch wir halt etwas umplanen mussten. Wir assen einen Crepe und machten uns wieder auf nach Hause, nachdem wir eine Weile in Roppongi herumgeschländert waren. In Kita-Toda gingen wir Chahan essen und machten uns dann auf den Heimweg. Den Rest des Abends verbrachten wir mit planen, packen und Fernsehschauen (Picaru no Teiri!!).
Morgen gehts dann auf nach Osaka!

Desiree und Brooky-cookie sind wieder da!


Bild: Malins Geburtstagskuchen!

Am Montag den 19ten konnte ich Desiree und Brook vom Flughafen abholen!
Schön pünktlich zum Start von unseren Abschlussprüfungen! Demnach wenig Zeit hatte ich in der ersten Woche für Brook. Brook schlief bei mir im Zimmer und Desi quartierte sich vorübergehend mal bei Kazuya im Zimmer ein. Das war um einiges angenehmer auf diese Art und weise!
Am ersten Abend war auch noch gerade Malin's Geburtstag. Dadurch gab es einen Geburtstags-Willkommens Kuchen.
Die ganze Woche durch hatte Brook zum Glück Desi, die sich um sie kümmern könnte.
Am Donnerstag hatte ich meinen Kanji Test und am Freitag Grammatik und Aufsatz. Natürlich vorher noch einige kleinere, aber die waren nicht wirklich das Problem.
Da ich wusste, dass ich am Montag nicht zur Schule gehen werde, da ich dann bereits auf meiner Reise bin, hat mir meine Lehrer bereits nach der Grammatikprüfung die Resultate für meinen Kanji Test und für die kleineren Tests gesagt. Alle ohne Probleme bestanden. Besonders auf die Kanji-Resultate habe ich meinen Stolz. Mit 99% und nur 2 falsch von 150 muss ich wohl ein Chinese oder Japaner in meinem früheren Leben gewesen sein.
Am Abend gingen Desi, Brook und ich in ein Izakaya zusammen mit Nico und zwei weiteren aus meiner Klasse und einer aus dem zweiten Level. Während wir dort assen und uns unterhielten bekam ich eine Mail von meiner Lehrerin, in der sie mir meine Grammatik Resultate mitteilte. Mit 91% definitiv bestanden! So lässt sichs ohne schlechtes Gewissen in die Ferien gehen!

02.03.2012 - Safety Education Centre


Gestern machten wir einen Ausflug der anderen Klasse.
In Malin and Elin's Klasse hatte jemand die Idee, in eine Art Centre zu gehen, wo man instruiert wird, was man zu tun hat bei Erdbeben. Das Ganze klang ziemlich gut, also schloss ich mich gerne an. Es waren also 12 Personen aus dem Level eins, Alexandra aus Level zwei und ich aus Level drei.
Wir wussten wir würden eine Führung bekommen und es war empfohlen, dass man eine Japanisch sprechende Person mitnehmen würde. Wir versuchten es ohne! XD
Als wir nach einigem Suchen das Gebäude gefunden hatten wurden wir zuerst in einen Raum geführt, wo man uns einen zirka 10 Minütigen Film zeigte. Der Film handelte von einem schweren Erdbeben, dass in Tokyo eintreffen kann. Ein Beben von Stärke 7 wird zur Zeit in Tokyo erwartet. Der Film zeigte eine Familie, und wie sie während des Erdbeben korrekt verhielten. Das Beben hatte ebenfalls einen Tsunami als Nebeneffekt, was Personen oft vergessen und unterschätzen.
Nach dem Film bekamen wir unseren persönlichen Führer. Der Arme war eindeutig überfordert, dass wir keine japanische Person mitbrachten aber fügte sich seinem Schicksal. Er erklärte alles in sehr einfachem Japanisch und benutzte von Zeit zu Zeit wahllos englische Wörter.
Als erstes wurden wir instruiert, was zu tun ist, wenn ein Feuer ausbricht: Personen in der Umgebung warnen und den Feuerlöscher benutzen. Wir konnten sogar einen Feuerlöscher ausprobieren, der jedoch nur mit Wasser gefüllt ist. Dennoch ist es doch mal gut, das zu wissen.
Danach kamen wir in einen Raum, wo man uns grob erste Hilfe bei brachte. Herzmassage und Mund zu Mund und was zu tun ist mit einem elektro-Schockgerät.
Das ganze war unsagbar lustig, weil unser Führer die Puppe Lady Gaga nannte. Besonders super war der Moment, als er die Elektroden anbrachte und meinte: Heute ist mein Glückstag, ich kann Lady Gaga ausziehen.
Nach dieser Übung wurden wir zu einem Raum geführt, der mit Rauch gefüllt war, so dass man beim eigenen Leibe erfahren kann, wie es ist, wenn das ganze Gebäude mit Rauch gefüllt ist, und wie man sich zu verhalten hat.
Wäre das richtiger Rauch gewesen, wäre ich wohl gestorben *lach*
Man darf nicht über einem Meter aufstehen, jedoch nahm ich eine falsche Türe und richtete mich auf, um zu sehen wo ich bin...tja xD
Danach zeige er uns zwei Filme, die zeigen, was zu tun ist bei einer Tsunami-Warnung und wie man sich verhalten muss.
Nach diesen Filmen kamen wir zum Erdbeben-Simulator. Der wohl eindrücklichste Teil des ganzen Nachmittags. Wir wurden in kleineren Grüppchen auf eine Art Plattform gebracht, die wie ein Esszimmer ausgestattet war. Mit Tisch und Schränken.
Das Erdbeben von einer Stärke von sieben war definitiv erschreckend. Aber wir wissen nun auf jeden Fall was zu tun ist, falls es zu so einem Beben kommen würde.
Nach diesem Teil war die Führung auch schon wieder zu Ende und wir machten uns wieder auf den Weg nach Hause!