Donnerstag, 29. März 2012

27.03.2012 – Nara und Shin-Sai-Bashi






Um zirka 10 Uhr machten wir uns auf nach Nara. Dieses Mahl verfuhren wir uns nicht einmal gross! Wir mussten nur einmal umsteigen, weil unser Zug nicht in die richtige Richtung weiterfuhr. Auf dem Weg nach Nara sahen wir so viele kleine Dörfer und ländliche Landschaften, dass ich mich schon beinahe wie zu Hause gefühlt hatte.
Als wir in Nara ankamen war wirklich alles ganz einfach. Zum einen hatte es viele Touristen und zum anderen war es wirklich gut beschriftet. Der Weg zum Park dauerte etwa 15 Minuten und führte durch eine grosse, weite Shoppingstreet.
Von der Strasse in den Park gab es praktisch einen fliessenden Übergang. Bevor wir überhaupt in dem Park waren, sahen wir schon 2 Schreine.
Quasi am Eingang zum Park wurden wir bereits von Rehen begrüsst. Bereits dort konnte man „Deer Cookies“ kaufen, um damit die Rehe zu füttern. Wir dachten wir warten noch ein Weilchen und liefen mal etwas mehr in den Park hinein. So viele Bäume und so schön an zu sehen! Beim zweiten Cookie-Verkaufsstand nahmen dann auch wir ein Bündel Kekse und wurden sogleich auch schon von den Rehen aufgefressen. Diese Rehe wissen ganz genau, welche Personen Futter bei sich haben und kommen und stupsen dich an und laufen dir eine ganze Weile nach, wenn ihnen danach ist.
Ich erinnere mich immer noch, wie ich als kleines Kind in einem Tierpark mal von einer Herde Rehe umzingelt war, und alle mein Futter gefressen haben und ich mich nicht wehren konnte...in etwas so fühlte ich mich wieder *lach*
Immerhin geben diese Rehe nach einer Weile auf! Wenn man ihnen den Rücken zudreht und weiter läuft geben sie meistens auf. Die nächste Person, die Futter besitzt ist ja nun wirklich nicht weit weg!
Wir schlenderten sich für gut 2 Stunden in dem Park herum und sahen viele viele Rehe und auch einige Schreine. Das Nandaimon Gate und der Todaiji Schrein, waren dabei die schönsten. In einer touristigen Strasse im Park konnten wir dann nicht widerstehen und kauften uns ein paar Souvenirs. Handyanhänder und Socken! Natürlich Reh-Socken!
Direkt daneben gab es einen Stand der heisse Süsskartoffeln verkaufte.
Da wir erst zu Hause Essen gehen wollten, entschlossen wir uns für so eine Kartoffel.
Hmm die war lecker! Richtig schön warm, süss und lecker!
Wir setzten uns irgendwo auf eine Bank und genossen unsere warme Kartoffel.
Als wir aus dem Park wieder raus waren machten wir schnell einen kurzen Abstecher nach Naramachi. Das sind kleine Seitensträsschen, die aus älteren Häusern besteht. Das war wirklich viel japanischer Baustil-flair. Aber nach ein paar Metern drehten wir wieder um, da wir nicht wirklich darin interessiert waren Töpferkunst oder ähnliches zu kaufen.
Auf dem Weg zum Bahnhof hielten wir noch an um Purikuras zu machen. Wenn das so weiter geht überlege ich mir wirklich, ob ich mir ein Purikura-Album zu tun muss!
Der Rückweg war noch einfacher wie der Hinweg. Der Zug hielt direkt an unserer Station und schon waren wir zu Hause. In unserem Hotel hat es in der Lobby ein Schild, das den besten Okonomiyaki-shop angepriesen hatte, also entschlossen wir uns dieses zu versuchen.
Als wir den Laden in unserer Nähe fanden waren wir überrascht. Der Laden war wirklich klein. Bestenfalls hat er etwa Platz für 12 Personen, und dann ist er überfüllt. Als wir rein gingen war allerdings niemand anderes dort ausser wir, so hatten wir unsere Privatbedienung. Der ältere Herr, der wohl der Besitzer war, war wirklich ausgesprochen freundlich und unterhielt sich für eine Weile mit uns. Ich denke er hätte auch Englisch sprechen können, aber ich unterhielt mich auf Japanisch mit ihm...sorry Brook dass du dann immer daneben sitzen musst und nichts verstehst....
Wir bekamen von ihm noch gratis Umeshu mit Soda vermischt. Umeshu ist Pflaumenwein und so ziemlich der einzige Wein, den ich mag. Der Wein selber ist schon unglaublich süss, vermischt mit Soda war er noch süsser und noch einfacher zu trinken. War unglaublich lecker. Ich nahm Squid Okonomiyaki und Brook nahm mit Schweinefleisch.
Er bereitete die Okonomiyaki selber zu und brachte sie dann zu uns an den Tisch.
Er wies und auch noch an, wie wir sie richtig zu essen haben. In Osaka isst man Okonomiyaki nur mit dem Bratspachtel und nicht wie in Tokyo mit den Stäbchen. Man lernt nie aus in diesem Land!
Als wir gingen sassen schon ein paar andere Gäste in dem Restaurant. Ich bin überzeugt, dass er eine ganze Stammkundschaft besitzt. Der Preis war auch lächerlich günstig! Nur 550 yen für das beste Okonomiyaki, dass ich je hatte.
Als wir bezahlten drückte er uns noch ein kleines Souvenier in die Hände.
Wenn ich könnte würde der kleine Laden die höchste Punktzahl auf allen Gourmetseiten bekommen!
Als wir voll gegessen waren gingen wir wieder nach Namba nach Shin Sai Bashi, um dort die Läden unsicher zu machen. Wir waren sicher gut 3 Stunden in den Läden unterwegs und kauften uns dumm und dämlich. Auch ich kaufte mir zwei Oberteile, ein Unterhemd und ein Rock. Brook schaffte sich noch einiges mehr an *lach*
Als wir uns müde geshoppt hatten gingen wir wieder ein Frozen Yogurth essen und machten uns dann wieder auf den nach Hause weg.
In der Lobby sassen wir für gut zwei Stunden und planten für den nächsten Tag und versuchten mit der Bilderflut klar zu kommen.
Am nächsten Tag geht es auf nach Kyoto! Mal schauen, was wir dort so erleben werden.

1 Kommentar:

  1. Also das isch e Usflug mit dinere Gotte im Tierpark Arth Goldau gsi. Dört sind mir würklich au umzinglet worde. Dr Tobias het plötzlich gschroue du Soubock gang ändlich ewäg....... ihr sind halt no chli gsi und mir hei euch denne uff es Mürli ufegstellt, dass ihr die Reh vo oba abä heit chönne fuehre! Also dä fliegendi Fisch gseht au cheibe guet us au das würd i im Juli probiere ;) :)

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